Schlachthof-Krimi in Gärtringen mit Happy End

Zur heute bekanntgegebenen Förderung des Schlachthofs Gärtringen durch das Land äußert sich der Landrat des Landkreises Böblingen, Roland Bernhard, wie folgt:
„Mit großer Erleichterung und Freude nehme ich die finale Zusage des Landes zur Kenntnis, die den Weg für den Neubau des Schlachthofs Gärtringen endgültig freimacht. Nach einem langen und steinigen Weg hat der Schlachthof-Krimi von Gärtringen nun sein wohlverdientes Happy End gefunden. Das ist ein großer Tag für das Tierwohl, für unsere Landwirte und Metzger sowie für die Verbraucher im Landkreis Böblingen.
Der persönliche Einsatz von Minister Peter Hauk war in der finalen Phase entscheidend. Ihm gebührt mein ausdrücklicher Dank. Er hat Wort gehalten und die Fördermittel für dieses für unsere Region so wichtige Projekt gesichert. Der Landeszuschuss ist der entscheidende Schlussstein in einem komplexen Finanzierungsmodell, für das wir lange gekämpft haben.
Auch der Landkreis Böblingen steht zu seiner Verantwortung. Wie vom Kreistag mit überwältigender Mehrheit beschlossen, werden wir unseren Teil mit einem Darlehen über 3 Millionen Euro und einer Einmalzahlung von ebenfalls 3 Millionen Euro beisteuern. Wir machen Strukturpolitik für unseren ländlichen Raum.
Die Baufirmen stehen in den Startlöchern. Nach all den Verzögerungen wollen wir jetzt keine Zeit mehr verlieren. Das Tierwohl steht bei diesem Projekt an absolut erster Stelle. Mit modernster Technik, kurzen Transportwegen und höchsten Standards werden wir einen Vorzeigebetrieb schaffen. Unsere Landwirte und Metzger erwarten die Wiederinbetriebnahme sehnsüchtig, um endlich wieder eine verlässliche, regionale Schlachtstätte zu haben und den Bürgern Fleisch von höchster Qualität anbieten zu können.
Mein Dank gilt ebenso dem Vorstand der Betreibergenossenschaft um Josef Hecht und Daniel Burgmayer. Die beiden sowie mein Verhandlungsführer Wolf Eisenmann haben auch in den schwierigsten Phasen nie den Glauben an das Projekt verloren und unermüdlich für diese Lösung gekämpft. Die meisten hatten den Schlachthof schon abgeschrieben, aber wir haben es geschafft. Jetzt blicken wir nach vorn und freuen uns auf einen schnellen Baustart.“




