Informationen zur Geflügelpest / Aviäre Influenza

Vogelgrippe in Herrenberg

Es wurden Junghennen aus einem Seuchenbetrieb in Nordrhein-Westfalen in einen Betrieb nach Herrenberg geliefert. Der Bestand wurde am 25.03.2021 geräumt.

Die Klassische Geflügelpest oder Vogelgrippe ist eine häufig tödlich verlaufende Erkrankung von Vögeln, von der bei Hausgeflügel besonders Hühner und Puten betroffen sind. Ausgelöst wird die Erkrankung durch hochpathogene (stark krankmachende; HP) aviäre Influenzaviren (AIV) der Subtypen H5 und H7.

Bei Infektion mit der HPAIV Variante kommt es zu dramatischen Krankheitsverläufen mit einer Sterblichkeit der betroffenen Tiere von bis zu 100 Prozent. Da sich die Krankheit sehr schnell ausbreiten und mit typischen Blutungen in Haut und inneren Organen verbunden sein kann, wird sie auch als Geflügelpest bezeichnet.

Das Landratsamt bittet eindringlich, dass sich alle weiteren Käufer aus dem Landkreis Böblingen, die im März Geflügel von einem Geflügelhandelsbetrieb in Nordrhein-Westfalen erworben haben, beim Fachbereich Veterinärdienst und Lebensmittelüberwachung melden, da auch hier nicht ausgeschlossen ist, dass diese mit dem Erreger der Geflügelpest infiziert sind.

Ferner wird unabhängig von der aktuellen Seuchenlage auf die Biosicherheitsmaßnahmen verwiesen, welche einen Eintrag von Tierseuchenerregern in die Geflügelhaltung verhindern sollen. Die notwendigen Biosicherheitsmaßnahmen bzw. Hygieneregeln können auf den Seiten des Ministeriums für Verbraucherschutz und Ländlichen Raum eingesehen werden. Dort sind auch viele Antworten rund um die Thematik der Geflügelpest zu finden.

Weitere Informationen folgen.