Straßenbau und Radfahren
Sperrungen und Verkehrsbeeinträchtigungen
Teilsperrung des Tunnels Darmsheim am 17.03.2026 9-13 Uhr
Wartungsarbeiten im Zuge der L 1182 am Tunnel Darmsheim in Fahrtrichtung Grafenau am 17. März 2026 von 09:00 bis 13:00 Uhr
Der Tunnel Darmsheim muss am 17.03.2026 von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr für planmäßige Wartungsarbeiten an der Tunneltechnik in Fahrtrichtung Grafenau gesperrt werden muss.
Von Sindelfingen herkommend wird der Verkehr mittels elektronischer Anzeigetafeln über die K 1004 auf die B 464 geleitet.
Von Weil der Stadt auskommend kann der Verkehr den Tunnel ohne Beeinträchtigungen benutzen.
Das Landratsamt bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die entstehenden Beeinträchtigungen.
Radwegverlegung zwischen Aidlingen und Dagersheim ab 02.03.2026
Der Radweg am Ortsausgang von Aidlingen entlang der K1066 in Richtung Dagersheim ist auf Höhe des Gewanns Kirschhalde sehr steil; für viele zu steil, die gerne mit dem Fahrrad ihre Arbeitsplätze in Böblingen und Sindelfingen erreichen möchten. Der Landkreis Böblingen baut daher eine neue Strecke, die wesentlich flacher ist und das Radfahren für Pendler, aber auch Freizeitradler attraktiver macht.
Die Bauarbeiten beginnen am 2. März 2026. Während der Bauzeit ist auf der K 1066 mit verkehrlichen Beeinträchtigungen zu rechnen.
Verbesserung von Sicherheit und Nutzbarkeit
Der bestehende Radweg am Waldrand weist eine maximale Steigung von bis zu 17 Prozent auf. Im Vergleich dazu beträgt die Steigung der Kreisstraße rund 7,5 Prozent. Auf einer Länge von etwa 300 Metern wird der Radweg künftig straßenbegleitend geführt.
Mit der Verlegung wird die Steigung deutlich reduziert. Ziel ist es, das Sturzrisiko bergab zu minimieren und die Sichtverhältnisse sowie die allgemeine Verkehrssicherheit zu verbessern. Gleichzeitig wird die Strecke bergauf künftig deutlich leichter und komfortabler nutzbar, auch Kinder, ältere Menschen und Radfahrer mit Anhänger oder Lastenrad profitieren davon.
Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von rund einer Million Euro. Dabei fördert das Land Baden-Württemberg das Bauvorhaben mit rund 960.000 Euro.
Effiziente und ressourcenschonende Bauweise
Für den neuen Radweg ist ein Einschnitt in die Böschung erforderlich. Zur Hangsicherung kommt eine rückverankerte Spritzbetonschale zum Einsatz. Hierfür werden rund 300 Mikropfähle in unterschiedlichen Längen dauerhaft bis in den anstehenden Fels eingebracht. Die Anker übertragen die auftretenden Lasten in den tragfähigen Baugrund und halten so die Spritzbetonschale in Position und stabilisieren die Böschung.
Diese Bauweise ermöglicht steilere Böschungen als eine herkömmliche Abböschung, die aufgrund des steigenden Geländes und des angrenzenden Waldbestandes nicht ohne enorme Eingriffe hergestellt werden könnte und ist auch gegenüber einer massiven Natursteinwand deutlich schlanker. Durch die Spritzbetonsicherung können Erdbewegungen und -entsorgung erheblich reduziert werden, was sowohl CO₂ einspart als auch die Baustellenlogistik vereinfacht. Gleichzeitig ist die Lösung wirtschaftlicher.
Die sichtbare Oberfläche erhält am Ende eine Mauerwerksoptik. Nach erfolgter Hangsicherung kann schließlich der neue Radweg straßenbegleitend hergestellt werden.
Verkehrsführung während der Bauzeit
Für die Baumaßnahme wird die Fahrbahn auf der K1066 halbseitig gesperrt. Mit einer Baustellensignalisierung wird der Verkehr mit reduzierter Geschwindigkeit an der Baustelle vorbeigeführt.
Im ersten Bauabschnitt kann der bestehende Geh- und Radweg weiter genutzt werden. Im späteren Verlauf der Baumaßnahme wird der neue Radweg am Bauanfang und Bauende an die bestehende Trasse angebunden. Hierfür muss der Radweg zeitweise gesperrt werden. Eine entsprechende Umleitung für den Radverkehr wird eingerichtet. Über die konkreten Regelungen informiert das Landratsamt rechtzeitig.
Die Gesamtmaßnahme wird voraussichtlich bis Ende Juli 2026 abgeschlossen sein.
Auswirkungen auf den Busverkehr
Im Zuge der Maßnahme kann es zu Einschränkungen im Buslinienverkehr kommen. Fahrgäste werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über die elektronische Fahrplanauskunft unter www.vvs.de zu informieren.
Das Landratsamt bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die entstehenden Beeinträchtigungen.
Sanierung der K1062 zw. Weil im Schönbuch u. Dettenhausen
Der Landkreis Böblingen investiert in die Sicherheit seiner Verkehrswege. Am Dienstag, den 3. März 2026, beginnen die dringend notwendigen Sanierungsarbeiten an der Kreisstraße 1062. Der rund 1.700 Meter lange Abschnitt zwischen dem Ortsausgang von Weil im Schönbuch und der Kreisgrenze in Richtung Dettenhausen wird für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich August voll gesperrt.
Grund für die Baumaßnahme ist der allgemein schlechte Fahrbahnzustand der gesamten Strecke sowie auf ca. 100m umfassendere Schäden an der Straße. Insbesondere könnte hierbei punktuell die Stabilität des Straßenkörpers aufgrund des “labilen“ Erdreiches im Hangbereich zukünftig nicht mehr gewährleistet werden. Untersuchungen haben gezeigt, dass Wasser in den Untergrund aus Knollenmergel eingedrungen ist und diesen aufweicht. Dies hat örtlich begrenzt bereits zu tiefen Rissen, Setzungen und einem Versatz in der Fahrbahn geführt.
Um die Straße dauerhaft zu sichern, wird im kritischen (100m langen) Rutschungsbereich der gesamte Unterbau erneuert. Der instabile Boden wird ausgetauscht und eine leistungsfähige Drainage eingebaut, die den Hang zukünftig trocken und stabil hält. Auf der restlichen Strecke werden die oberen Asphaltschichten erneuert, um die Straße für die Belastungen der kommenden Jahrzehnte zu wappnen.
Die Baumaßnahme im Auftragswert von rund 1,6 Mio. Euro wird die Firma EUROVIA durchführen. Die Arbeiten werden unter Vollsperrung ausgeführt. Eine Umleitung wird über die B 464 und die L 1208 ausgeschildert.
Das Landratsamt bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die entstehenden Beeinträchtigungen.
Gehölzpflegemaßnahmen entlang der K1031 in Gäufelden
Beginn der Arbeiten am 23. Februar 2026 – Vollsperrung bis 5. März 2026
Die Straßenmeisterei Herrenberg führt entlang der K1031 zwischen Gäufelden-Tailfingen und Gäufelden-Nebringen ab Montag, 23. Februar, Gehölzpflegemaßnahmen sowie kleinflächige Instandsetzungsarbeiten an der Fahrbahn aus. Vorbehaltlich der Witterung kommt es daher vom 23. Februar bis voraussichtlich 05. März zur Vollsperrung der K1031.
Die ausgeschilderte Umleitung führt durch Gäufelden-Tailfingen über die L1184 nach Gäufelden-Nebringen und in Gegenrichtung über die L1184 nach Gäufelden-Tailfingen. Kurzfristige Änderungen aufgrund von Witterungsverhältnissen sind möglich.
Sämtliche Maßnahmen wurden im Vorfeld abgestimmt und tragen maßgeblich zur Verkehrssicherheit im Landkreis bei. Des Weiteren entsprechen die Maßnahmen den Hinweisen und Empfehlungen des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg zur ökologisch orientierten Pflege von Gras und Gehölz an Straßen.
Das Landratsamt bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die entstehenden Beeinträchtigungen.
Baustelle der Kreisstraße 1064 in Grafenau-Döffingen
Die Sanierung im ersten Bauabschnitt der Kreisstraße 1064 / Dätzinger Straße zwischen den Einmündungen „Lerchenweg“ (am Mini-Kreisel) und „Ulrichweg“ in Grafenau-Döffingen wurde erfolgreich fertiggestellt. Derzeit befinden sich die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt, bei dem die tieferliegenden Wasserleitungsarbeiten im durchgeführt werden. Diese Maßnahmen laufen nach Plan und sollen Ende November abgeschlossen sein werden. Im Anschluss daran werden die Asphaltarbeiten, die witterungsabhängig sind, auf das Frühjahr 2026 verschoben. Ziel ist es, über den Winter einen reibungslosen Verkehrsfluss auf der Straße zu gewährleisten. Über den Baubeginn im Frühjahr 2026 wird das Landratsamt rechtzeitig informieren.
Das Landratsamt bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die entstehenden Beeinträchtigungen.
Baustelleninformationssystem Landkreis Böblingen

Projektinformationen und laufende Baumaßnahmen 2025
Lückenschluss B 464/B 295
Runder Tisch zum Lückenschluss B 464/B 295 - Landrat Bernhard: „Es braucht den Lückenschluss bis 2030“
In den Gemeinderäten der umliegenden Kommunen und im Fachausschuss des Kreistags stand das Thema Lückenschluss B 464/B 295 zu Jahresbeginn auf den Tagesordnungen. Dabei zeigten die Diskussionen, dass es in der Kommunalpolitik unterschiedliche Erwartungen an das Projekt gibt. Landrat Roland Bernhard hatte deshalb die Beteiligten zu einem Runden Tisch eingeladen, um sich auf eine gemeinsame Haltung gegenüber dem Bund als Baulastträger der Bundesstraßen zu verständigen. Eine effiziente Verkehrsanbindung ist entscheidend für die Wirtschaft und die Bürger im Landkreis.
Am Dienstag (19.3.2024) trafen sich im Böblinger Landratsamt die Vertreter von Leonberg, Magstadt und Renningen sowie des Regierungspräsidiums (Klaus Brenner, Baubürgermeister Leonberg – Florian Glock, Bürgermeister Magstadt – Wolfgang Faißt, Bürgermeister Renningen, Stefan Heß, Abteilungspräsident Mobilität, Verkehr, Straßen beim Regierungspräsidium Stuttgart.) zum Austausch. Im Ergebnis waren sich alle einig. „Wir brauchen den Lückenschluss dringend,“ fasst Landrat Bernhard die Botschaft zusammen, „am besten muss die Maßnahme bis 2030 greifbar sein.“
Die Beteiligten fordern, dass die K 1008 in ihrer jetzigen straßenrechtlichen Funktion erhalten bleibt und mittels einer Brücke an die Magstadter Straße durchgebunden wird. Es besteht Konsens, dass der Landkreis als Träger der Kreisstraße einen Anspruch auf deren Erhaltung hat und die Finanzierung der Maßnahme nach Kreuzungsrecht erfolgt. Danach wird von einer Kostentragung durch den Bund ausgegangen.
Eine Realisierung der Südrandstraße soll bedingt durch derzeit fehlende Fördermittel und geschätzte Kosten von rund 8 Mio. € vom Lückenschluss entkoppelt, aber die Option für eine künftige Realisierung offengehalten werden.
Das Anliegen der Bauern, Lösungen für den landwirtschaftlichen Verkehr zu finden, wird geteilt und im Zuge der weiteren Planungen berücksichtigt.
Noch immer ist die B 295 mit der B 464 nur durch ein notdürftiges Provisorium aus zwei kleinen Kreisverkehren verbunden. Es entstand im Jahr 2013 aus den Überschussmassen des Neubaus der B 464 durch Initiative des Landkreis Böblingen in Abstimmung mit dem Regierungspräsidium Stuttgart. Der dringend nötige Lückenschluss könne – so die Aussage des Landes - erst nach Fertigstellung des A81-Ausbaus begonnen werden.
Die beiden Bundesstraßen sind im Landkreis wichtige Verkehrsadern, die eine reibungslose Anbindung zur A81 und A8 ermöglichen. Ihre leistungsfähige Verknüpfung mit zukunftsorientiertem Ausbau des Lückenschlusses ist entscheidend, um sowohl die Wirtschaft als auch die Mobilität der Bürger zu fördern. Die K 1008 hat besonders im Hinblick auf die Verknüpfung von Warmbronn und Renningen eine wichtige Verbindungsfunktion im Landkreis. Dieser Funktion wird die K 1008 nach dem Ausbau des Lückenschlusses mitsamt Überführung der K 1008, durch direkte Fahrbeziehungen, noch besser gerecht. Die Leonberger Straße sowie die B 295 werden durch die direkte Anbindung an Renningen entlastet und eine neue Verknüpfung mit der B 464 über den Anschluss an die Warmbronner Straße ermöglicht.
Maßnahmen an den Kreisstraßen
Maßnahmen an den Landes- und Bundesstraßen
Radwege
Planungsmaßnahmen an den Kreisstraßen
- K 1063, Ausbau zwischen Aidlingen – Dätzingen und einfacher Ausbau zw. Lehenweiler und VKP K 1063/K 1003
- K 1017, Sanierung zwischen OD Flacht bis Porscheanbindung Süd
- K 1019, Sanierung zwischen Münklingen – Neuhausen (Enzkreis)
- K 1020, Sanierung zwischen Münklingen – Möttlingen (Kreis Calw)
- K 1037, Sanierung zwischen Tailfingen und Hailfingen
Planungsmaßnahmen an den Landes- und Bundesstraßen
Bekanntmachungen über das Unterbleiben einer Umweltverträglichkeitsprüfung nach § 21 UVwG i.V.m. § 5 UVPG
Derzeit keine offenen Verfahren
Radverkehr im Landkreis Böblingen
Radverkehr im Landkreis Böblingen
Antrag auf Genehmigung einer Aufgrabung im Straßengrundstück oder einer sonstigen Inanspruchnahme von öffentlichen Straßengrundstücken
Bitte füllen Sie das Antragsformular (PDF, 590,6 KiB) vollständig aus und fügen Sie die geforderten Unterlagen bei.
Regionale Mobilitätsplattform
Die regionale Mobilitätsplattform (PDF, 348,6 KiB) ist neben den regionalen Mobilitätspunkten ein Leuchtturm-Projekt, für das der Verband Region Stuttgart sowie seine Kooperationspartner aus dem Landeswettbewerb RegioWIN eine EU-Förderung erhalten.


