Aktuelle Förderaufrufe

Darlehen und Kredite

Fast Track KfW

Beschleunigte Risikoprüfung für kleinere Kredite mit Risikoübernahme:

  • KfW-Unternehmerkredit (037/047)
  • ERP-Gründerkredit – Universell (075/076)
  • ERP-Mezzanine für Innovation (360/361)
  • ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit (390/391)

KfW, Palmengartenstraße 5-9, 60325 Frankfurt am Main, Tel: 069 / 7431 - 0, Fax: 069 / 7431 - 29 44, E-Mail: info@kfw.de, Web: www.kfw.de

Innovation

KI-Innovationswettbewerb Baden-Württemberg

Innovationen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) sollen gefördert und eine schnellere Erreichung deren Marktreife ermöglicht werden. Zum Zweck der Optimierung der internen Prozesse und der Erstellung neuer Produkte und Dienstleistungen stellt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau rund 8 Mio. Euro zur Verfügung.

Der Wettbewerb richtet sich an kleine Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten und einem Vorjahresumsatz bzw. einer Jahresbilanz von max. 10 Mio. Euro. Allerdings können Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von maximal 50 Mio. Euro ab der dritten Runde als Konsortialpartner agieren und Daten, Testumgebungen und Anwendungsfelder zur Verfügung stellen. Die Zuwendungen werden als Projektförderung als Anteilsfinanzierung in Form nicht rückzahlbarer Zuschüsse gewährt. Der Fördersatz beträgt 45% für kleine Unternehmen und 35% für Konsortialpartner. Förderfähig sind Vorhaben mit zuwendungsfähigen Ausgaben zwischen 40.000 Euro und 1.000.000 Euro.

Einreichungsfrist ist der 10. Mai 2021

Weitere Informationen finden Sie hier

Die Antragstellung bei dem Projektträger ist formgebunden und erfolgt auf elektronischem und postalischem Weg. Die unterlagen sind hier abrufbar.

Innocheck BW - ein Angebot der Steinbeis 2i GmbH

Die Steinbeis 2i GmbH – innovativ und international – unterstützt Forschungsstätten und Unternehmen und, im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, insbesondere ansässige kleine und mittlere Unternehmen sowie Start-up und Scale-Up bei ihren innovativen Vorhaben mit Fördermittel- und Antragsberatung sowie im transnationalen Technologietransfer und der Partnersuche. Die kostenfreie Web-Seminarreihe "EU-Fördermöglichkeiten im Rahmen von Horizont Europa und dem Europäischen Innovationsrat" bietet darüber hinaus erste Einblicke in diese Fördermöglichkeiten.

Der Innocheck umfasst 20 Fragen. Den Fragebogen finden Sie hier

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier

INVEST BW

Ab sofort startet das neue Förderprogramm des Landes. Unternehmen aller Größen aus der gewerblichen Wirtschaft oder der freien Berufe können Anträge beim beauftragten Projektträger „VDI/VDE Innovation + Technik GmbH“ stellen. Bei Verbundvorhaben  ist dies auch gemeinsam mit Forschungseinrichtungen und Hochschulen aus Baden-Württemberg möglich.

Ziel ist es, die Folgen der aktuellen Pandemie abzumildern und die Wirtschaft gut aus der Krise zu führen.

Es gibt zwei Förderlinien:

Innovationen werden mit einem direkten Zuschuss abhängig von der Unternehmensgröße bis zu 80% für KMU in Verbundvorhaben und maximal 5 Millionen Euro gefördert. Im Rahmen der Innovationsförderung können Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsvorhaben, einschließlich Prozessinnovationen bzw. nicht-technische Innovationen und Dienstleistungsinnovationen gefördert werden.

Investitionen werden unabhängig von der Unternehmensgröße zu 10% und mit maximal 1 Million Euro gefördert. Zusätzlich dazu sind bei Investitionen Förderaufschläge bis zu 25% möglich. Gefördert werden Errichtungsinvestitionen (Ansiedlungen), Erweiterungsinvestitionen und Investitionen in die Transformation oder Diversifizierung einer Betriebsstätte in Baden-Württemberg.

Weitere Informationen sowie die Antragsunterlagen zum Download finden Sie unter www.invest-bw.de.

Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

Mit dem „Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)” soll vor allem die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) unterstützt werden.

Das ZIM ist ein bundesweites, technologie- und branchenoffenes Förderprogramm für KMU und für mit diesen zusammenarbeitenden wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen. Nähere Informationen finden Sie hier.

Horizont 2020 - Beratung innovativer KMU

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnunsgbau fördert die Beratung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) zur Antragstellung von EU-Fördermaßnahmen durch die Steinbeis 2i GmbH mit 333.000 Euro in den nächsten zwei Jahren.

Die geförderten Beratungsangebote beziehen sich auf das EU-Forschungs- und Innovationsprogramm "Horizont 2020", weitere Infos.

EXIST-Gründerstipendium

Das EXIST-Gründerstipendium unterstützt gründungsinteressierte Studierende, Absolventinnen und Absolventen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Über eine Dauer von 12 Monaten erhalten die Stipendiaten Mittel, um genügend Zeit für die Vorbereitung der Gründung zu haben. Voraussetzung ist ein innovatives technologieorientiertes oder wissensbasiertes Produkt mit signifikanten Alleinstellungsmerkmalen und guten wirtschaftlichen Erfolgsaussichten.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Innovationsgutscheine Baden-Württemberg

Es gibt fünf Arten von „Innovationsgutscheinen“ des Landes Baden-Württemberg, die sich an unterschiedliche Zielgruppen wenden und für unterschiedliche Zwecke geeignet sind, nämlich für:
- wissenschaftliche Tätigkeiten
- umsetzungsorientierte Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten
- Hightech Start-ups 
- Innovationen im Themenfeld Digitalisierung 
- Innovationen im Themenfeld Mobilität

Fördersatz und maximale Fördersumme liegen, je nach Gutscheinart, zwischen 80% und 50% bzw. 2.500€ und 20.000€.

Gefördert werden ausschließlich Kosten, die von externen Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen für erbrachte Leistungen in Rechnung gestellt werden. Pro Jahr kann ein Unternehmen je einen Gutschein in Anspruch nehmen.

Anträge können fortlaufend hier gestellt werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Industrie 4.0 – InWandel

Das Programm fördert Projekte zum erfolgreichen Umgang mit dynamischen Herausforderungen unter bestmöglicher Nutzung von Potenzialen und Werkzeugen der Industrie 4.0. Das Ziel ist, Unternehmen, insbesondere KMU, eine schnelle Reaktion auf Veränderungen und die aktive Mitgestaltung des Wandels zu ermöglichen. Sein Fokus liegt auf Anwendungen in mittelständischen Unternehmen des produzierenden Gewerbes.

Es werden kooperative Forschungsvorhaben (Verbundprojekte) von Unternehmen mit Hochschulen bzw. Forschungseinrichtungen gefördert. Auch Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und weitere Organisationen, die in relevanten Forschungsfeldern tätig sind, sind antragsberechtigt. Als weitere Partner für KMU kommen etwa Kammern, Innungen, Sozialpartner und Verbände in Frage.

Die Förderung erfolgt in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses in Höhe von maximal 50% der förderfähigen Kosten und läuft über drei Jahre. Bei von Bund und/oder Ländern grundfinanzierten Forschungseinrichtungen kann die Förderung höher liegen. Die Förderdauer beträgt in der Regel drei Jahre. 

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind bis zum 16. Juli 2021 zunächst Projektskizzen in schriftlicher und elektronischer Form vorzulegen.

Weitere Informationen zum Programm und zur Antragsstellung finden Sie hier.

Digitalisierung

Digitalisierungsprämie Plus

Mit der Digitalisierungsprämie Plus werden Digitalisierungsprojekte sowie Maßnahmen zur Verbesserung der IT-Sicherheit in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) gefördert. Mit verbesserten Konditionen, einem erweiterten Kreis der Antragsberechtigten sowie förderfähigen Vorhaben kann mit der Digitalisierungsprämie Plus ein noch stärkerer Schwerpunkt auf die Digitalisierung der gesamten Wertschöpfungs- und Prozesskette gelegt werden.

Am 01.02.2021 erfolgt der Neustart für die Antragsstellung der Digitalisierungsprämie Plus mit angepassten Förderkriterien. 

Die Unternehmen können zwischen zwei Programmvarianten wählen:

- Digitalisierungsprämie Plus - Zuschussvariante (direkter Zuschuss)
- Digitalisierungsprämie Plus - Darlehensvariante (zinsverbilligtes Darlehen mit Tilgungszuschuss)

Damit können die Unternehmen entsprechend ihrer individuellen Bedarfs- und Liquiditätssituation die für sie am besten geeignete Förderart auswählen. In der Zuschussvariante erfolgt die Antragstellung über die L-Bank, in der Darlehensvariante über die Hausbank des Antragstellers. 

Gefördert werden Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Falls ein Unternehmen bereits schon einmal eine Digitalisierungsprämie erhalten hat, ist eine Antragstellung nach einer einjährigen Wartefrist möglich. 

Die förderfähigen Vorhaben werden im Vergleich zur bisherigen Digitalisierungsprämie beibehalten. Auch die im Rahmen des Digitalisierungsprojekts notwendigen Schulungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind förderfähig. Die Anschaffung von reiner IKT-Grundausstattung (z.B. Hardware wie u. a. Laptops, Tablets) ist von der Förderung ausgenommen.

Mit den angepassten Konditionen können voraussichtlich insgesamt 8.500 Fördervorhaben (anstelle von 6.000) gefördert werden. Das Investitionsvolumen in Digitalisierung wird sich auf über 300 Millionen Euro erhöhen.

Die angepassten Förderkonditionen sehen diese Zuschüsse vor:

- 50 % (max. jedoch 6.000 Euro) für Digitalisierungsvorhaben in Höhe von 10.000 - 50.000 Euro
- 12 % (max. jedoch 12.000 Euro) für Digitalisierungsvorhaben in Höhe von bis zu 120.000 Euro

Weitere Informationen zur Digitalisierungsprämie Plus – auch zu den jeweiligen Fördersätzen – finden Sie auf den Websites der Initiative Wirtschaft 4.0 sowie der L-Bank zur Darlehensvariante (Hotline: 0711 / 122 2345) und zur Zuschussvariante (Hotline: 0721 / 150 3020).

GO-DIGITAL - Digitalisierung in KMU

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einschließlich des Handwerks dabei, die Digitalisierung im eigenen Betrieb voranzutreiben.

Mit Beratungsleistungen in den drei Modulen "Digitalisierte Geschäftsprozesse", "Digitale Markterschließung" und "IT-Sicherheit" werden Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten bei der Digitalisierung und Optimierung ihres Arbeitsalltags unterstützt. Anträge können jederzeit durch die autorisierten Beratungsunternehmen eingereicht werden.

Weitere Informationen finden sie hier.

DIGITAL JETZT

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt KMUs bei Ihren Investitionen in digitale Technologien und in die Qualifizierung Ihrer Beschäftigten.

Dies ist in 2 Modulen möglich:

Modul 1: Investitionen in digitale Technologien, wie zum Beispiel Implementierungen digitaler Technologien durch Dritte insbesondere Hardware und Software, die der Vernetzung Ihres Unternehmens dient (datengetriebene Geschäftsmodelle, Künstliche Intelligenz, Cloud-Anwendungen, Big-Data, Sensorik, 3D-Druck)

Modul 2: Investitionen in die Qualifizierung Ihrer Mitarbeitenden, insbesondere um Ihre Belegschaft im Umgang mit digitalen Technologien zu qualifizieren, beispielweise zur Digitalen Transformationen oder Strategie, in digitalen Technologien, in IT-Sicherheit und Datenschutz, zu digitalem und agilem Arbeiten oder in digitalen Basiskompetenzen.

Sie erhalten die Förderung als Zuschuss von höchstens EUR 55.000 als Einzelunternehmen oder als Zuschuss von höchstens EUR 100.000, wenn Sie als Unternehmen im Rahmen einer Wertschöpfungskette beziehungsweise eines Wertschöpfungsnetzwerks Ihren Antrag stellen.

Die Höhe des Zuschusses beträgt für Anträge bis zum 30.6.2021: bis zu 50% der förderfähigen Kosten plus Bonusprozentpunkte, für Anträge ab dem 1.7.2021: bis zu 40% der förderfähigen Kosten plus Bonusprozentpunkte.

Eine erhöhte Förderung erhalten:
- mehrere Unternehmen innerhalb einer Wertschöpfungskette beziehungsweise in einem Wertschöpfungsnetzwerk, die gleichzeitig investieren: plus 5%
- Investitionen in die Qualifizierung und in Technologien mit dem Schwerpunkt im Bereich IT-Sicherheit, einschließlich Datenschutz: plus 5%
- Unternehmen in strukturschwachen Regionen: plus 10%
Ihre individuelle Förderquote steigt maximal um 20%, auch wenn Sie alle 3 Tatbestände für eine Erhöhung erfüllen.

Ansprechpartner ist der DLR Projektträger Gesellschaft, Innovation, Technologie, Digitalökonomie, Mittelstand in Bonn. Kontaktdaten: Tel: 0228 38212315, Mail: Digitaljetzt@dlr.de.

Weitere Informationen finden Sie hier mit Link zum elektronischen Antragsfenster. Das Förderprogramm läuft bis Ende 2023

Netzwerk Mittelstand-Digital

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt KMUs bei dem Ausbau, der Fortentwicklung und Vernetzung.

Antragsberechtigt sind öffentliche oder nicht gewinnorientiert arbeitende Institutionen, welche Unterstützungsangebote für KMU sowie Handwerksbetriebe bereitstellen, die Unternehmen untereinander vernetzen und den Wissens- und Technologietransfer in die Unternehmen unterstützen.

Gefördert werden Maßnahmen für KMU, welche die Digitalisierung strategisch angehen, auf Basis betrieblicher Anforderungen gestalten und innovative Digitalisierungsanwendungen zielführend in das Unternehmen einbringen.

Das Förderverfahren ist zweistufig. Sie erhalten die Förderung als Zuschuss für einen Zeitraum von maximal 3 Jahren. Sie können diesen Zeitraum um höchstens 2 Jahre verlängern.
Die Höhe des Zuschusses beträgt bis zu 100 Prozent Ihrer förderfähigen Ausgaben.

Fristen sind: der 31.7.21 um 12:00 Uhr oder der 31.1.22 um 12:00 Uhr. 

Ansprechpartner ist der DLR Projektträger Gesellschaft, Innovation, Technologie, Digitalökonomie, Mittelstand in Bonn. Kontaktdaten: Tel: 0228 38212390, Mail: Mittelstand-digital@dlr.de.

Dialogprojekt ,,Handel 2030''

Das Wirtschaftsministerium unterstützt mit dem Dialogprojekt kleine und mittlere stationäre Einzelhandelsbetriebe bei der digitalen Transformation und der nachhaltigen Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit über die Corona-Pandemie hinaus.

Dafür werden im Rahmen des Förderaufrufs ,,Intensivberatung Zukunft Handel 2030 – Digitali-sierung, Strategie, Personal insgesamt zwei Millionen Euro für die Bereitstellung und Abwicklung von Intensivberatungen für Einzelhandelsunternehmen durch einen Projektträger bereitgestellt. 

Antragsberechtigt als Projektträger für die Durchführung und Abwicklung der Intensivberatungen sind Beratungsorganisationen und -unternehmen mit Sitz, Niederlassung oder Betriebsstätte in Baden-Württemberg.

Antragsfrist ist der 19. Mai 2021.

Weitere Informationen finden Sie hier

Breitbandförderung Baden-Württemberg

Die Breitbandförderung des Landes Baden-Württemberg steht für kommunale Vorhaben in Gebieten mit einer Datenübertragungsrate von weniger als 30 Megabit pro Sekunde, in denen in absehbarer Zukunft kein marktwirtschaftlicher Ausbau erfolgen wird, zur Verfügung.

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses mit einer maximalen Höhe von 1,5 Mio.€ pro Vorhaben. Anträge können bis zum 30. September 2021 an das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg gestellt werden. 

Weitere Informationen finden Sie hier. Im Landratsamt Böblingen steht Ihnen Herr Dehm für weitere Informationen gerne zur Verfügung. Tel: 07031 663 2387, Mail: a.dehm@lrabb.de

Mobilität und Umwelt

E-Mobilität für Kommunen und Unternehmen

Ab sofort können Kommunen, kommunale und erstmals auch gewerbliche Unternehmen Anträge auf die Förderung von Elektromobilitätskonzepten stellen. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur unterstützt damit den Aufbau von elektrischen Fahrzeugflotten und deren Ladeinfrastruktur.

Der Förderaufruf hat folgende Schwerpunkte:
- Elektrifizierung kommunaler und gewerblicher Flotten inklusive Ladeinfrastruktur
- Grundlagen zum Aufbau einer kommunalen/regionalen öffentlichen Ladeinfrastruktur
- Integration kommunaler bzw. gewerblicher E-Fahrzeuge in intermodale Verkehrs- und Logistikkonzepte und Mobilitätsdienstleistungen

Anträge können bis 17. Mai 2021 gestellt werden. 

Weitere Informationen zum Förderaufruf und zur Antragsstellung finden Sie beim Projektträger Forschungszentrum Jülich hier

Klimaschutzprojekte im kommunalen Umfeld

In Kommunen und im kommunalen Umfeld liegen große Potenziale zur Minderung von Treibhausgasen. Mit der Kommunalrichtlinie fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 den kommunalen Klimaschutz im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI).

Anträge in der Kommunalrichtlinie können für strategische und investive Förderschwerpunkte gestellt werden. Sie erhalten die Förderung als Zuschuss. Die Höhe des Zuschusses ist abhängig von der Art der Maßnahme

Einreichungsfrist ist der 31.12.2022. Anträge können Sie ganzjährig beim Projektträger Jülich (PtJ) einreichen.

Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier

Neue Förderrichtlinie: Mikro-Depots und E-Lastenräder

Zum 1. März 2021 treten zwei neue Richtlinien der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) in Kraft. Von den attraktiven Förderbedingungen profitieren unter anderem Unternehmen beim Umstieg auf eine zukunftsfähige und klimafreundliche Logistik.

- Mikro-Depots:
Von der Förderung können private Unternehmen sowie Unternehmen mit kommunaler Beteiligung zur Zwischenlagerung und zum Umschlag von Sendungen auf Lastenräder, mit denen die Zustellung vom letzten Umschlagsort zum Endkunden emissionsfrei wird, profitieren. Dabei ist eine kooperative Nutzung von Mikro-Depots ausdrücklich erwünscht. 

Das Antragsverfahren ist zweistufig. In der ersten Stufe sind in den Jahren 2021 bis 2023 jeweils im Zeitraum vom 1. März bis zum 31. Mai aussagekräftige Projektskizzen einzureichen. In einem Auswahlverfahren werden die förderfähigen Vorhaben ausgewählt und die Skizzeneinreichenden zur förmlichen Antragstellung aufgefordert. Gefördert werden vielfältige Infrastrukturmaßnahmen zur Errichtung, Nutzbarmachung und Sicherung von Mikro-Depots.

Die Antragstellung erfolgt mittels eines elektronischen Verfahrens. Die mögliche Förderhöhe beträgt bis zu 40 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Weitere Informationen finden Sie beim Projetträger Jülich

E-Lastenräder:
Das Bundesumweltministerium fördert die Anschaffung von E-Lastenfahrrädern (Lastenpedelecs) und Lastenanhängern mit elektrischer Antriebsunterstützung (E Lastenfahrradanhänger) für den fahrradgebundenen Lastenverkehr in Industrie, Gewerbe, Handel, Dienstleistungen und im kommunalen Bereich. Die Lastenfahrräder beziehungsweise –anhänger müssen eine Nutzlast von mindestens 120 Kilogramm aufweisen.

Förderfähig sind Kommunen, kommunale Unternehmen, KdöR, Vereine & Verbände sowie private Unternehmen aus Handwerk und Pflege. 

Die Antragstellung ist bis zum 29. Februar 2024 mit einem elektronischen Antragsverfahren beim Bundesministerium für Wirtschaft möglich. Förderfähig sind 25 Prozent der Ausgaben für die Anschaffung, maximal jedoch 2.500 Euro pro E-Lastenfahrrad beziehungsweise Lastenfahrradanhänger mit E-Antrieb. Für die Bewilligung eines Förderantrags ist die gewerbliche Nutzung plausibel nachzuweisen. Vor Erhalt des Bewilligungsbescheids darf kein Beschaffungsauftrag erteilt und kein Rad gekauft werden. Weitere Informationen und Kontaktdaten finden Sie hier

Charge@BW

Das Programm Charge@BW fördert die Installation von Ladepunkten inkl. Netzanschluss mit anschließendem Betrieb sowie Leasing/Miete/Contracting in Baden-Württemberg. Als Antragsteller kommen eine Reihe von öffentlichen und nicht-öffentlichen Institutionen oder Unternehmen in Frage.

Es können alle Ausgaben, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Installation des geförderten Ladepunktes stehen bezuschusst werden. Der Zuschuss beträgt 40% der zuschussfähigen Ausgaben, maximal aber 2500€ pro Ladepunkt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Klimaschutzoffensive für den Mittelstand

 Das Förderprogramm richtet sich an mittelständische Unternehmen und Freiberufler, die Investitionen in die Er­richtung, den Er­werb und die Modernisierung von Anlagen planen.

Einzelne Vorhaben können mit einem verbilligten Kredit in Höhe von bis zu 25 Mio.€ gefördert werden, wobei bis zu 100% der förderfähigen Investitionskosten bereitgestellt werden. Mit einer Mindestlaufzeit von 5 Jahren können bis zu sechs Prozent der Kreditsumme als Klimazuschuss geltend gemacht werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Kultur und Soziales

Europäisches Solidaritätskorps

Das Programm unterstützt Freiwilligentätigkeiten und Solidaritätsprojekte junger Menschen. Für das erste Jahr stehen mehr als 138 Millionen Euro zur Verfügung. 2021 liegt ein besonderer Fokus auf Projekten zu gesundheitlichen Herausforderungen wie der aktuellen Corona-Pandemie. Weitere Schwerpunkte liegen auf der Förderung von Inklusion und Vielfalt, ökologischer Nachhaltigkeit, der Unterstützung des digitalen Wandels sowie der Teilhabe junger Menschen an demokratischen Prozessen.

Finanzmittel im Rahmen des Europäischen Solidaritätskorps kann jede öffentliche oder private Organisation beantragen. Finanzmittel für Solidaritätsprojekte können außerdem von Gruppen junger Menschen beantragt werden, die sich beim Portal des Europäischen Solidaritätskorps registriert haben.
Achtung: Organisationen benötigen ein Qualitätssiegel, mit dem bescheinigt wird, dass sie solidarische Tätigkeiten im Einklang mit den Grundsätzen, Zielen und Anforderungen des Programms durchführen

Die Antragsfristen für Freiwilligenprojekte und Solidaritätsprojekte enden am 28. Mai und 5. Oktober 2021 um 12 Uhr.

Mehr Informationen erhalten Sie bei der zuständigen Nationalagentur des Europäischen Solidaritätskorps, JUGEND für Europa

Kofinanzierung im Bereich Wirtschafts- und Tourismusförderung (WuT)

Das Programm zur Kofinanzierung regionaler Modellprojekte und Kooperationen im Bereich Wirtschafts- und Tourismusförderung fördert Initiativen von Kommunen, kommunalen Zweckverbänden sowie mehrheitlich im öffentlichen Besitz befindlichen Unternehmen, die auf die Stärkung der lokalen Wirtschaft (z.B. durch Revitalisierung von Gewerbegebieten Sicherung der Nahversorgung und der Standortqualitäten) oder des Tourismus (z.B. Umsetzung gemeinsamer Tourismusprojekte Etablierung eines gemeinsamen Tourismusmarketings) abzielen.

Es werden maximal 50% der förderfähigen Kosten bezuschusst. Bewerbungsschluss ist der 30 April 2021. Der Förderaufruf erfolgt jährlich. 

Weitere Informationen finden Sie hier.

Fördergelder für europäische Projekte des Ministeriums der Justiz und für Europa

Das Ministerium der Justiz und für Europa kann Projekte mit der Zielsetzung, den Europäischen Gedanken zu fördern, bezuschussen.

Anträge können von einem weiten Spektrum an Akteuren, z.B. Unternehmen, Museen, Schulen, uvm. gestellt werden. Die Höhe der Förderung beträgt üblicherweise 1.000€. Eine Finanzierung eines Projekts einzig durch Zuschüsse ist nicht möglich. Der Antrag für die Fördermittel muss vor Projektbeginn gestellt werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Transnationale Zusammenarbeit

Neue Ausschreibung im Walther-Hallstein-Programm

Städte und Gemeinden aus Baden-Württemberg können sich für eine Förderung der Baden-Württemberg-Stiftung bewerben. Unterstützt werden gemeinsame Projekte mit Verwaltungen im europäischen Ausland mit dem Ziel des gegenseitigen Wissenstransfers. Förderwürdige Themen umfassen u.a. E-Government, Dienstleistungen für den Bürger und nachhaltige Mobilität. Die Antragshöhe darf 5.000 Euro nicht unterschreiten und maximal bei 20.000 Euro pro Jahr liegen.

Bewerbungsfrist ist der 30. April 2021.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.bw-stipendium.de/berufstaetige/walter-hallstein-programm/

Mikroprojektfonds mit Frankreich

Das Wirtschaftsministerium fördert ab sofort die Vernetzung und den Austausch zwischen baden-württembergischen und französischen Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen zu den Themen Künstliche Intelligenz (KI) und Industrie 4.0. 

Hierfür stehen insgesamt rund 500.000 € im Mikroprojektefonds zur Verfügung. Antragsberechtigt sind juristische Personen des Privatrechts oder des öffentlichen Rechts (z.B. Unternehmen, Vereine, Stiftungen, etc.).

Gefördert werden können grenzüberschreitende Projekte mit Summen von 500 € bis 6.000 € sofern der Eigenanteil mindestens 10% beträgt.

Weitere Infos, die Förderausschreibung und das Antragsformular finden Sie hier

KAPI.TRA.BW

Mit dem Förderprogramm „Kapitalisierung transnationaler Kooperation für KMU (Kapi.Tra.BW)“ unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg die Umsetzung von Ergebnissen der transnationalen Zusammenarbeit in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Baden-Württemberg.

Wir freuen uns, dass das Förderprogramm nun wieder für Ihre Anträge geöffnet ist! Alle Informationen zum neuen Aufruf des Förderprogramms finden Sie hier. Für Rückfragen stehen Ihnen Dr. Frank Speier (frank.speier@wm.bwl.de; 0711 / 123-2161), Johanna Specker (johanna.specker@wm.bwl.de; 0711 / 123-2355) sowie Daniel Mondon (daniel.mondon@wm.bwl.de; 0711 / 123-2332) gerne zur Verfügung.

Deutsch-Französischer Bürgerfonds

Der Deutsch-Französische Bürgerfonds unterstützt Bürgerinitiativen und Vereine, Städte- und Regionalpartnerschaften, Stiftungen oder Akteure aus Sozialwirtschaft, Bildung und Wissenschaft im Dienste der deutsch-französischen Freundschaft und eines lebendigen Europas.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und das französische Bildungs- und Jugendministerium (DJEPVA) finanzieren gemeinsam bis vorerst 2022 (Pilotphase) Projekte in vier Förderkategorien von bis zu 5.000 EUR bis über 50.000 EUR.

Förderkriterien sind in einem Punktesystem die Themen: Bürgernähe / ZugänglichkeitWirkungsgrad / zu erreichende Personen / Deutsch-französische Relevanz / Deutsch-französische Partnerschaftlichkeit / Vernetzung / Interkulturelles Lernen / Diversität / Geschlechtergerechtigkeit / Sichtbarkeit / nInovation / Umweltschutz und umweltfreundliche Ausgestaltung des Projekts

Weitere Informationen zum Förderantrag finden Sie hier

Kontakt

Landratsamt Böblingen
Europa- und Fördermittelbeauftragter
Parkstraße 16
71034 Böblingen

Matthias Reithinger
Tel: 07031 / 663 – 2382
E-Mail: europa@lrabb.de

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