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Bild: Peter Tauchert
Wespen, Hornissen & Bienen
Auf dieser Seite finden Sie Informationen zum Umgang mit Wespen, Hornissen sowie Bienen. Benötigen Sie eine Fachberatung möchten wir Sie bitten, vorzugsweise das Angebot des Wespen- und Hornissen-Infotelefons zu nutzen. Bei Bedarf können Sie auch Kontakt zu einer ehrenamtlichen Fachberatung oder der unteren Naturschutzbehörde aufnehmen.
Wespen- und Hornissen-Infotelefon: 0 70 31 / 663-2928
Wespen
Nur zwei der etwa neun heimischen staatenbildenden Wespenarten sorgen bisweilen für Probleme, da diese sich gerne auch an unseren Speisen bedienen. Dabei handelt es sich um die Gewöhnliche und die Deutsche Wespe. Andere, häufig unproblematische Wespenarten (z.B. Feldwespen), werden leider oft mit den beiden eingangs erwähnten Arten verwechselt. Die Gewöhnliche und die Deutsche Wespe nisten in Höhlen (z.B. Rolladenkasten), die anderen Wespen bauen i.d.R. frei hängende Nester. Finden Sie also ein +/- frei hängendes Nest, handelt es sich wahrscheinlich um eine unproblematische Art, so dass häufig kein Handlungsbedarf besteht.
Beruhigt Essen
Stören Wespen beim Essen, sollten Sie:
Eine Ablenkfütterung mit reifem Obst (z.B. Trauben) & Marmelade anbieten.
Süßgetränke abdecken und Dosen mit dem Strohalm trinken, um der Gefahr des Verschluckens vorzubeugen.
Generell keine Lebensmittel (z.B. Fallobst) oder Abfälle (z.B. Essensreste) offen liegen lassen, da diese die beiden genannten Arten anlocken können.
Wespennester unterscheiden
Feldwespennester haben keine Nesthülle, Nester der Gewöhnlichen und Deutschen Wespe sind ähnlich aber unterscheiden sich in der Farbe. Nicht abgebildet sind weitere Nester von sog. Freinistern. Ist ein Nest +/- frei hängend, handelt es sich häufig um unproblematische Arten.
Nest Feldwespen
Nest der Gewöhnliche Wespe
Europäische Hornisse
Bild: Peter Tauchert
Die größte heimische Wespenart ist die Europäische Hornisse. Sie kann bis zu 4 cm lang werden. Ihr Stich ist nicht schlimmer als der anderer Wespen, kann aber schmerzhafter sein. Hornissen gelten als friedliebend. Eine Umsiedlung oder Abtötung ist daher oft nicht erforderlich. Maßnahmen dürfen nur nach Abstimmung mit den ehrenamtlichen Fachberater*innen oder der unteren Naturschutzbehörde erfolgen.
Empfehlungen zum Umgang
Hornissen fliegen auch nachts und werden dann von Lichtquellen angezogen. Gelangen sie in Wohnräume, hilft meist ein Abschalten des Lichtes und Öffnen der Fenster.
Bei starkem Zuflug sollten Fliegengitter an den Fenstern montiert werden.
Um Verschmutzung und Geruch vorzubeugen, kann unter die Nestöffnung bspw. eine Schale mit Einstreu gestellt werden, um Ausscheidungen aufzufangen. Hierbei können Fachberater*innen unterstützen.
Asiatische Hornisse
Die Asiatische Hornisse ist eine nicht-einheimische Art, die sich zunehmend in Deutschland ausbreitet. Sie errichtet im Jahresverlauf zwei Arten von Nestern:
Die Königin bildet ein Gründungsnest, meist in Bodennähe (z.B. in oder an Garagen, Scheunen, an Dachvorsprüngen). Sobald eine gewisse Individuenzahl erreicht ist, siedelt die Königin mit ihrem Volk in ein später errichtetes Filialnest um. Dieses ist größer als das Gründungsnest und befindet sich vorwiegend in höheren Bäumen.
Bitte helfen sie beim Melden der Asiatischen Hornisse!
Honigbienenschwärme treten vor allem im Frühjahr und Frühsommer gelegentlich auf, wenn ein Bienenvolk stark gewachsen ist und sich teilen möchte. Dabei verlässt ein Teil der Bienen mit der alten Königin den Stock, um ein neues Zuhause zu suchen.
Bienenschwarm einfangen
Haben Sie einen Honigbienenschwarm entdeckt, melden Sie diesen bitte über Mellifera Schwarmrettung.
Eine Liste von Imkern, die Bienenschwärme retten, stellt der Bezirksbienenzüchterverein Herrenberg e.V. zur Verfügung.
Insektennest Fachberatung
Haben Sie Fragen zu einem Insektennest von Hornissen, Hummeln, Bienen oder Wespen oder bereitet Ihnen ein Nest in Gebäudenähe Sorgen? Beim Wespen- und Hornissen-Infotelefon unter der Rufnummer 0 70 31 / 663-2928 erhalten Sie u.a. Informationen zu möglichen Lösungen.
Weil der Stadt Frau Holmgeirsson, s.holmi@holmiland.de Herr Böhmler, 0 70 33 / 64 67
Hinweis: Hornissen stehen unter besonderem Schutz, daher muss bei diesen Tieren eine Umsiedlung oder Beseitigung vorab durch die untere Naturschutzbehörde genehmigt werden. Selbiges gilt für alle Wildbienen, wozu auch Hummeln zählen. Wespen sind allgemein geschützt. Hier bedarf es für eine Umsiedlung oder Beseitigung einen vernünftigen Grund.