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Herzlich Willkommen beim Amt für Migration und Flüchtlinge

„…gemeinsam Gesellschaft gestalten“ das Motto des Ersten Integrationsplans des Landkreises Böblingen hat eine klare Botschaft:
alle Kreisbürgerinnen und Kreisbürger, gleich welcher Herkunft sind eingeladen und angehalten sich diesem Motto anzuschließen.
Längst ist die Integration von Zugewanderten zur zentralen Zukunftsaufgabe geworden. Diese hat langfristig zum Ziel, die Zukunftschancen des gesamten Landkreises optimal zu gestalten. Um diesem Umstand gerecht zu werden, wurde im April 2015 das Amt für Migration und Flüchtlinge geschaffen. Unter seinem Dach befinden sich sämtliche Bereiche, die in der Thematik Berührungspunkte haben:

  • Integration
  • Ausländer- und Staatsangehörigkeitswesen
  • Sozialbetreuung und Ehrenamtskoordination
  • Leistungen für geflüchtete Personen
  • Heimleitung staatlicher Gemeinschaftsunterkünfte im Rahmen vorläufiger Unterbringung

Die verschiedenen Bereiche sind eng miteinander verknüpft und erarbeiten so gemeinsam eine Anerkennungs- und Willkommenskultur für den  Landkreis.


Der Bereich Integration ist maßgeblich verantwortlich für die Umsetzung des ersten Integrationsplans 2014 für den Landkreis Böblingen. Es wurden acht Themenbereiche mit insgesamt 24 Unterthemen gewählt. Die Ist-Situation der Themenbereiche im Landkreis wurde analysiert und Handlungsempfehlungen dazu formuliert. Die Integrationsbeauftragte Carolina Monfort-Montero (28,6 KiB) versteht sich vor allem als Netzwerkerin. So wird sie mit den verschiedenen Akteuren vor Ort (Verwaltungsstellen, Vereine, Verbände, Unternehmen und Religionsgemeinschaften, Bürgerinnen und Bürger, u.a.) Schwerpunktthemen konzeptionell erarbeiten und gemeinsam fortentwickeln. Das Thema der Flüchtlingsintegration wird natürlich auch in der Integrationsarbeit des Landkreises einen Schwerpunkt bilden. Verantwortlich ist hier die Flüchtlingsbeauftragte Yotrana Youkhana (28,6 KiB). Ihr sind die Einbindung von Migrantenorganisationen, die Zusammenarbeit mit Städten und Gemeinden sowie die Eigenverantwortlichkeit der Flüchtlinge selbst zentrale Anliegen.


Das Ausländer- und Staatsangehörigkeitswesen betreut den kompletten Bereich des Aufenthaltsrechts, ist aber auch Ansprechpartner für Teilbereiche des Asylrechts sowie für einige Aufgaben der Integration (außer bei den Großen Kreisstädten wie Herrenberg, Sindelfingen, Böblingen und Leonberg). Darüber hinaus fällt in diesen Bereich das Staatsangehörigkeitsrecht. Hier werden Einbürgerungsverfahren durchgeführt und verschiedene Probleme zur deutschen Staatsangehörigkeit abgehandelt. Vielfach ist es erforderlich, die deutsche Staatsangehörigkeit in Form eines Staatsangehörigkeitsausweis festzustellen. Ferner werden von dort Namensänderungen durchgeführt.

Ein Tag im Ausländer- und Staatsangehörigkeitswesen (10,8 KiB)


Die Sozialbetreuung kümmert sich neben Arztbesuchen und Schul- und Kindergarten-anmeldungen darum, dass die Bewohnerinnen und Bewohner in die angebotenen Sprachkurse gehen können. Sie helfen bei Antragsausfüllungen, erklären Briefe von anderen Ämtern und sind als Unterstützung und Beratung in den ersten Monaten in allen Lebenslagen für die Bewohnerinnen und Bewohner da. Für diese Arbeit ist neben fundiertem Wissen über das Asylsystem ein hohes Maß an Kultursensibilität vonnöten, denn die Klienten kommen aus anderen Kulturkreisen und bringen viel Neues mit, dem offen und vorurteilsfrei begegnet werden sollte. Ein besonderes Handlungsfeld ist der Bereich Wertevermittlung, um die Integration in unsere Gesellschaft zu fördern.

Ein Tag als Sozialbetreuerin (22,5 KiB)


Einen wichtigen Schwerpunkt unserer Arbeit bildet die Koordination des ehrenamtlichen Engagements. Hierfür sind die Ehrenamtskoordinatorinnen des Landkreises, Beata Zelezik-Rebmann und Nadia Lazar, Dreh- und Angelpunkt aller im Landkreis Tätigen im Bereich der Flüchtlingshilfe. Sie betreuen und koordinieren die Arbeit der Ehrenamtlichen, vermitteln zwischen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landratsamtes und den Ehrenamtskreisen und stärken die Vernetzung der unterschiedlichen Akteure untereinander. Zu ihren Aufgaben gehören auch der Informationstransfer, die Organisation von Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen für die Ehrenamtlichen und die Öffentlichkeitsarbeit.


Deutschland ist ein Sozialstaat, dieses Attribut hat der Gesetzgeber im Grundgesetz (Art. 20 Abs.1 GG) verankert. Das bedeutet, dass der Staat Menschen Hilfen zuspricht, die nicht oder nur in geringem Maße für sich selbst sorgen können. Dies gilt auch für geflüchtete Personen, die bei uns Asyl suchen. Der Bereich Leistungen kümmert sich darum, dass alle, die neu zu uns kommen angemessen versorgt werden. Auch wer eine Rückkehrberatung sucht, findet hier die richtigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner.

Ein Tag als Leistungssachbearbeiterin (11,8 KiB)


Jede Gemeinschaftsunterkunft der vorläufigen Unterbringung wird von einer Heimleiterin oder einem Heimleiter betreut. Diese sind zuständig für die Instandhaltung der Räumlichkeiten. Die Bewohnerinnen und Bewohner werden durch gemeinnützige Tätigkeiten aktiv mit eingebunden. Außerdem kümmert sich die Heimleitung um die An-und Abmeldung bei den Kommunen, organisiert Umzüge in Anschlussunterbringungen und hilft bei den großen und kleinen Fragen rund um die Alltagsorganisation in der neuen Heimat.

Ein Tag als Heimleiter (11,9 KiB)