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Ausländer- und Staatsangehörigkeitswesen

Das Ausländer- und Staatsangehörigkeitswesen betreut den kompletten Bereich des Aufenthaltsrechts, ist aber auch Ansprechpartner für Teilbereiche des Asylrechts sowie für einige Aufgaben der Integration (außer bei den Großen Kreisstädten wie Herrenberg, Sindelfingen, Böblingen und Leonberg). Darüber hinaus fällt in diesen Bereich das Staatsangehörigkeitsrecht. Hier werden Einbürgerungsverfahren durchgeführt und verschiedene Probleme zur deutschen Staatsangehörigkeit abgehandelt. Vielfach ist es erforderlich, die deutsche Staatsangehörigkeit in Form eines Staatsangehörigkeitsausweis festzustellen. Ferner werden von dort Namensänderungen durchgeführt.

Ein Tag im Ausländer- und Staatsangehörigkeitswesen (10,8 KiB)

Allgemeines

Dieser Bereich ist unter anderem zuständig für die Erteilung und Verlängerung von Aufenthaltstiteln an Ausländer, welche ihren Wohnsitz im Landkreis Böblingen haben. Eine Ausnahme hierzu sind ausländische Staatsangehörige die ihren Wohnsitz in den Großen Kreisstädten (Böblingen, Herrenberg, Leonberg und Sindelfingen) und den dazugehörigen Teilorten haben.

  • Bringen Sie bitte immer Ihren Nationalpass / Ausweisersatz / Personalausweis mit
  • Sollten Sie die deutsche Sprache nicht ausreichend beherrschen, bitten wir Sie zusammen mit einem Dolmetscher vorzusprechen
  • Eventuell anfallende Gebühren können an Kassenautomaten entweder in bar oder per EC-Karte entrichtet werden

Ihre Ansprechpersonen

Die Liste aller Ansprechpersonen finden Sie hier (15,4 KiB).

Informationen

Lichtbilder in Pass- oder Passersatzpapieren

Seit 01. Januar 2006 müssen Lichtbilder, die in Pass- oder Passersatzpapieren angebracht werden, „biometriegeeignet“ sein. Die Lichtbilder müssen ganz besonderen Kriterien entsprechen. Auch alle Aufenthaltstitel müssen mit einem solchen Lichtbild versehen werden.

Änderungen zum 01.01.2005

Am 01.01.2005 ist das neue Zuwanderungsgesetz in Kraft getreten. Rechtsgrundlagen und Voraussetzungen für die Erteilung oder Verlängerung von Aufenthaltsgenehmigungen haben sich geändert. Die Aufenthaltsgenehmigungen erhielten außerdem neue Bezeichnungen. Unter dem Begriff Aufenthaltstitel werden unterschieden:  

  • Visum
  • die befristete Aufenthaltserlaubnis
  • die (unbefristete) Niederlassungserlaubnis

Ihre nach dem bisherigen Gesetz gültige Aufenthaltsgenehmigung gilt auch weiterhin. Eine Umschreibung ist nicht erforderlich. Die bisherige Aufenthaltsbewilligung und Aufenthaltserlaubnis gelten als Aufenthaltserlaubnis, die unbefristete Aufenthaltserlaubnis und die Aufenthaltsberechtigung als Niederlassungserlaubnis fort.

Unionsbürger müssen keine Aufenthaltserlaubnis mehr beantragen. Auf Wunsch kann ihnen eine Freizügigkeitsbescheinigung ausgestellt werden. Nur für Familienangehörige von EU-Staatsangehörigen, die selbst keine Unionsbürger sind, ist die EU-Aufenthaltserlaubnis weiterhin erforderlich.

Neu seit dem 01.01.2005 ist auch, dass die Ausländerbehörde im Aufenthaltstitel festlegt, inwieweit der Inhaber zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit berechtigt ist. Das bedeutet, der Ausländer muss bei der Agentur für Arbeit keinen Antrag auf Erteilung oder Verlängerung der Arbeitserlaubnis mehr stellen. Dies gilt jedoch nicht für Staatsangehörige der neuen EU-Beitrittsstaaten und deren Familienangehörige. Falls diese beabsichtigen eine unselbständige Erwerbstätigkeit aufzunehmen, muss direkt beim Arbeitsamt die Arbeitserlaubnis beantragt werden.

Das Zuwanderungsgesetz wird die verschiedenen Entscheidungen auch von der Integration des Ausländers abhängig machen. Die Prüfung und Steuerung der Integration erfolgt u.a. in Form von Sprachkursen.

Weitere Informationen zur Integration und zum Zuwanderungsgesetz