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Schwerbehindert – Na und?

Kommunale Ausbildungsbörsen sind wichtige Kontaktbörsen zwischen jungen Menschen und heimischen Betrieben. Der Landkreis Böblingen will die Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Schwerbehinderung verbessern. Deshalb sollen solche Ausbildungsbörsen für ausbildungsfähige Menschen mit Behinderung geöffnet werden.

Damit wird Menschen mit Behinderung geholfen und gleichzeitig deren Potential für die heimische Wirtschaft gehoben: Ein wichtiger Beitrag gegen den allseits beklagten Fachkräftemangel. Premiere für diese Aktion ist auf der Interkom am 6.Oktober 2017 in Leonberg (Link zum Plakat (1,53 MiB)).

Die Schwerbehindertenvertretung des Landratsamtes, Andrea Bernt, und der kommunale Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Reinhard Hackl, haben im Vorfeld bei den beteiligten Firmen für eine grundsätzliche Öffnung ihrer Ausbildungsplätze für Menschen mit Behinderung geworben. Die Firmen wurden dazu auf einer Informationsveranstaltung über mögliche Hilfen für ausbildungswillige Betriebe durch die Agentur für Arbeit, den Kommunalverband für Jugend und Soziales (KVJS) und den Integrationsfachdienst aufgeklärt.

Vor einem Ausbildungsvertrag soll die Möglichkeit eines „Schnupperpraktikums“ bestehen, damit die Firmen und Bewerber einschätzen können, ob sie zusammenpassen. Mit Handzetteln und Plakaten wurde in den Schulen und über die Berufsberater der Agentur für Arbeit das Projekt bei der Zielgruppe beworben.

Bei der Interkom 2017 haben immerhin 10 Firmen ihr Interesse bekundet, wovon 7 Firmen an der Aktion teilnehmen.

Für Rückfragen stehen Ihnen Frau Andrea Bernt (Tel.: 07031-663 2148) oder Herr Reinhard Hackl (Tel.: 07031-663 2337) gerne zur Verfügung.

Eine Aktion der Schwerbehindertenvertretung im Landratsamt Böblingen und des Beauftragten für Menschen mit Behinderung im Landkreis Böblingen.