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Bildungsbüro – Landesprogramm „Bildungsregionen“​

Seit 2005 beteiligt sich der Landkreis Böblingen am baden-württembergischen Landesprogramm „Bildungsregionen“. Für die Programmumsetzung ist das neu gegründete Bildungsbüro verantwortlich. Die Arbeit des Bildungsbüros findet auf planerischer Ebene statt, das sich am Handlungskonzept Bildung – welches vom Kreistag beschlossen wurde – orientiert. Erster Arbeitsschwerpunkt ist die Schulentwicklungsplanung für die Beruflichen Schulen des Landkreis Böblingen. Die Schulentwicklungsplanung erfolgt in enger Abstimmung mit einer Vielzahl von Beteiligten. 

Das Thema Netzwerkarbeit spiegelt sich gleichfalls in der Geschäftsführung des „Runden Tisches Koordinierungsgremium Bildungsregion“, dem früheren „Runden Tisch Ausbildungsplatzoffensive“ wider. Aufgabe ist es, eine Abstimmung der Maßnahmen am Übergang von der Schule in den Beruf zu erzielen.

Beteiligte Netzwerkpartner sind die Agentur für Arbeit und das Job-Center, die Industrie- und Handelskammer und die Kreishandwerkerschaft, das Staatliche Schulamt, Freie Träger, Kommunalvertreter, das Regierungspräsidium Stuttgart, Vertreter der Beruflichen Schulen und verschiedene Fachabteilungen des Landratsamtes Böblingen. Der Runde Tisch „Koordinierungsgremium Bildungsregion“ wird durch den Landrat moderiert. Aus dem Runden Tisch, der seit 2005 besteht, gingen Maßnahmen wie das Patenmodell (www.patenaktion.de), die Vertiefte Berufsorientierung (www.vbo-bb.de) sowie das Projekt SchulFerienFirmentage (www.firmentage.de) hervor. 

Aus einem erweiterten Bildungsbegriff heraus ergeben sich thematische Schnittstellen mit der Jugendhilfeplanung des Amtes für Jugend. Besonders in den Feldern „Hilfe zur Erziehung“, „Jugendarbeit“ und „Jugendsozialarbeit“ bedarf es einer engen Abstimmung aufgrund den Veränderungen in der Schullandschaft (Stichwort „Ausbau Ganztagsschule“).

Derzeit arbeiten die Vertreter der Jugendhilfeplanung und des Bildungsbüros gemeinsam an den Projekten „Schulbezogene Jugendhilfeplanung“ und dem ESF- Projekt „Jugend Stärken im Quartier“.