Sie befinden sich: Service & Verwaltung · Dezernate, Ämter & Beauftragte · Bildung und Soziales · Jugend · Beistand-, Pfleg- und Vormundschaft

Beistandschaft, Pflegschaft und Vormundschaft

Wir sind Ansprechpartner für Alleinerziehende, unverheiratete Eltern, minderjährige Kinder und junge Volljährige. Unser Team berät Sie gerne. Terminvereinbarungen sind erwünscht, die Dienste sind kostenfrei.

Alleinerziehende Eltern

  • Beratung in Fragen zu Vaterschaft, Kindesunterhalt, Sorgerecht und Umgangsrecht
  • Beurkundung von Vaterschaftsanerkennungen, Mutterschaftsanerkennungen und den dazu gehörigen Zustimmungserklärungen (auch bei den Standesämtern möglich), Sorgeerklärungen und Unterhaltsansprüchen. 
  • Beistandschaft: Diese kann auf Antrag des alleinerziehenden Elternteils beim Jugendamt eingerichtet werden. Das Jugendamt wird Beistand des Kindes für die Aufgaben der Vaterschaftsfeststellung, der Berechnung, Geltendmachung und Durchsetzung von Unterhaltsansprüchen. Werden gerichtliche Schritte nötig, vertritt das Jugendamt das Kind vor Gericht.

Unverheiratete Eltern

  • Beratung in Fragen zu Vaterschaft, Kindesunterhalt, Sorgerecht und Umgangsrecht
  • Beurkundung von Sorgeerklärungen: Beide Elternteile erklären in dieser Urkunde, dass sie die gemeinsame Sorge für das Kind ausüben möchten. 
  • Merkblatt (30,9 KiB) über Bedeutung und Auswirkungen der Vaterschaftsanerkennung
  • Merkblatt (29,1 KiB) zur Sorgeerklärung

Minderjährige Kinder und Jugendliche / junge Volljährige

  • Pflegschaft: Für bestimmte Aufgabenbereiche der elterlichen Sorge (z.B. Aufenthaltsbestimmungsrecht, Gesundheitsfürsorge) bestellt das Familiengericht das Jugendamt als Pfleger, wenn die Eltern an der Ausführung der Vertretung ihres Kindes aus rechtlicher Sicht gehindert sind, z.B. bei Anfechtung der Vaterschaft, Regelung von vermögensrechtlichen Angelegenheiten.
  • Vormundschaft: Die volle elterliche Sorge wird vom Familiengericht auf das Jugendamt übertragen, wenn das minderjährige Kind keinen gesetzlichen Vertreter hat oder die Eltern bzw. der alleinerziehende Elternteil an der Vertretung gehindert ist und aus dem Verwandten- und Bekanntenkreis kein geeigneter Privat-Vormund zur Verfügung steht.
    Ist die Mutter eines Kindes minderjährig, tritt die Vormundschaft des Jugendamtes für das Kind kraft Gesetz ein bis zur Volljährigkeit der Mutter.
  • Beratung für junge Volljährige zur Durchsetzung von Unterhaltsansprüchenist ist bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres möglich.