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Klimaschutzkonzepte

Integriertes Klimaschutzkonzept Landkreis Böblingen

Der Landkreis Böblingen und 15 Kommunen haben gemeinsam ein Klimaschutzkonzept erarbeiten lassen. Das Klimaschutzkonzept wurde Anfang 2013 fertig gestellt und beinhaltet eine Analyse der Energie- und Treibhausgas-Bilanz des Landkreises, sowie einen Maßnahmenkatalog bis zum Jahr 2025. Des Weiteren wurde für alle 15 beteiligten Kommunen ein eigener Steckbrief erstellt. Für die Kommunen gibt es auch einen separaten Maßnahmenkatalog. Die Inhalte wurden in einem offenen Prozess mit den Kommunen und weiteren Akteuren aus dem Landkreis erarbeitet.

Die Erstellung des Klimaschutzkonzeptes wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit finanziell gefördert.

Im Folgenden können Sie sich gerne das Integrierte Klimaschutzkonzept des Landkreises anschauen. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an die Klimaschutzmanagerin Nadine Derber.


Beteiligte Kommunen

  • Aidlingen
  • Altdorf
  • Deckenpfronn
  • Ehningen
  • Gärtringen
  • Herrenberg
  • Hildrizhausen
  • Holzgerlingen
  • Jettingen
  • Leonberg
  • Mötzingen
  • Rutesheim
  • Schönaich
  • Waldenbuch
  • Weil der Stadt
  • Weil im Schönbuch

Historie

2010

Der Landkreis Böblingen plante seit Ende 2010 über seine Energieagentur die Erstellung eines Energiekonzeptes.

2011

Der Landkreis Böblingen erhält den Zuwendungsbescheid des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. "Endlich können wir durchstarten" freut sich Berthold Hanfstein, Geschäftsführer der Energieagentur Kreis Böblingen.

2011

Etablierung von fünf Arbeitsgruppen, die Klimaschutzideen und -maßnahmen für die Bereiche Immobilienwirtschaft, Stadtentwicklung, Industrie, Öffentliche Hand, Verkehr, Versorgung sowie Handwerk und Dienstleistung erarbeiten. Mitglieder in den Arbeitsgruppen sind neben Vertretern von Städten und Gemeinden auch Architekten, Handwerkerschaft, Industrie- und Gewerbebetriebe, Immobilienwirtschaft, Stadtwerke sowie die interessierte Öffentlichkeit.

2013

Fertigstellung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes. "Endlich können wir durchstarten" freut sich Berthold Hanfstein, Geschäftsführer der Energieagentur Kreis Böblingen.

Informationen zur Förderung des Klimaschutzkonzeptes

Die maximale Fördersumme als nicht rückzahlbare Zuwendung in Höhe von 65 % der zuwendungsfähigen Ausgaben wurde vom Bundesumweltministerium bewilligt. Damit konnten Fördermittel in Höhe von rund 130.000 Euro in den Landkreis geholt werden. Der Landkreis trug einen Eigenanteil von 40.000 Euro und die Energieagentur des Landkreises Böblingen übernahm 30.000 Euro der Kosten. Anfang November 2011 wurde mit dem auf ein Jahr ausgelegten, geförderten kommunalen Klimaschutzkonzept begonnen.

„Mit der Förderung können wir beim geplanten Klimaschutzkonzept durch die Unterstützung eines so genannten sachkundigen Dritten nun ganz anders in die Tiefe gehen“, meint Berthold Hanfstein. Dies war das renommierte Heidelberger Institut für Energie- und Umweltforschung (ifeu). Das ifeu ist war damals bereits beim Klimaschutzkonzept der Stadt Böblingen tätig und hatte im Auftrag der Stadtwerke Böblingen und Sindelfingen sowie des Zweckverbandes Restmüllheizkraftwerk Böblingen ein Wärmenutzungskonzept erarbeitet.

Informationen über das Förderprojekt des Landkreises Böblingen (54,3 KiB)


Kontakt

Landratsamt Böblingen
Martin Wuttke, Tel. 07031 / 663 - 1201, m.wuttke@lrabb.de
Berthold Hanfstein, Tel. 07031 / 663 - 2042, b.hanfstein@lrabb.de
Nadine Derber, Tel. 07031 / 663 - 2043, n.derber@lrabb.de

Weitere Informationen

zur Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und des Projektträgers Jülich erhalten Sie unter:
www.bmu-klimaschutzinitiative.de
www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

Klimaschutzteilkonzept Eigene Liegenschaften

Das Landratsamt Böblingen wird den Klimaschutz in den kreiseigenen Gebäuden verbessern. Hierzu wurde ein Förderantrag beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gestellt, der vom Ministerium genehmigt wurde. Dieses Klimaschutzvorhaben wird für ein Jahr bis zum 30. September 2012 mit einer Fördersumme von 32.500 Euro unterstützt. Diese Summe entspricht rund einem Drittel der Gesamtausgaben für das Klimaschutzkonzept. „Wir nehmen Geld in die Hand, um als gutes Beispiel einen Beitrag für den Klimaschutz bei uns vor Ort zu leisten“, so Landrat Roland Bernhard.

Um das Konzept zu erstellen, sind verschiedene Arbeitsschritte notwendig, die zusammen mit der Planungs- und Entwicklungsgesellschaft ebök aus Tübingen in Angriff genommen werden. Zunächst werden an sieben kreiseigenen Berufsschulen die Gebäudehülle und die Haustechnik analysiert. Es handelt sich um 48 Gebäude, deren wärmeübertragende Hüllflächen geometrisch erfasst werden. Die Qualität wird über den bauphysikalischen U-Wert bestimmt, anhand dessen der Wärmebedarf eines Gebäudes ermittelt wird. Die Daten des Wärmebedarfs werden mit den Daten des Energieverbrauchs abgeglichen. Für jedes Gebäude erstellt ebök einen Energiebericht.

Die Energieberichte mit den Ist-Zuständen der einzelnen Gebäude werden in einem sogenannten Energiekataster dargestellt. Sanierungsmaßnahmen werden auf Grundlage der Kosten gegenüber den Einsparungen von Energie und Kohlenstoffdioxid ermittelt und in einem Maßnahmenkatalog zusammen gefasst. Dieser Maßnahmenkatalog soll in den zukünftigen Haushaltsplanungen für die Schulgebäude umgesetzt werden.

Weitere Informationen zur Klimaschutz- Initiative des Bundesministeriums gibt es unter www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen und zum Energie-Kataster unter www.energie-kataster.de

Informationen über das Förderprojekt des Landkreises Böblingen (510,8 KiB)