Landkreis unterstützt Fernunterricht und Digitalisierung

Mittel des Sofortausstattungsprogramms vollständig ausgeschöpft

Kaufmännisches Schulzentrum in Böblingen zieht positives Resümee

Die Schulleiterin Uta Berner (Mitte) und der für die Digitalisierung zuständige Lehrer Sebastian Rutz (rechts) zeigten Landrat Bernhard (links) die technische Umsetzung des Fernunterrichts.

Mit dem sogenannten „Sofortausstattungsprogramm“ wurde von Bund und Ländern im Jahr 2020 eine Initiative gestartet, die den Schulen schnelle und unkomplizierte Hilfe in Bezug auf die Herausforderungen des Fernunterrichts durch die Corona Pandemie bieten soll. Dem Landkreis Böblingen als Schulträger wurden dadurch ca. 1 Mio. Euro Soforthilfe zur Verfügung gestellt.

Mittlerweile ist das gesamte Budget des Sofortausstattungsprogramms verplant und die Hälfte der Bestellungen ist bereits an den Schulen in Trägerschaft des Landkreises eingetroffen. Mit dem Geld haben die Schulen vor allem mobile Leihendgeräte für Schülerinnen und Schüler angeschafft. Rund 430 Laptops und 650 Tablets wurden ausgeliefert, weitere 400 Geräte sind bestellt. Zusätzlich wurde Zubehör für den digitalen Fernunterricht angeschafft wie z.B. Headsets, Apps für die Erstellung von digitalem Unterricht und Videoschnittprogramme.

Landrat Roland Bernhard besuchte am 24. Februar das kaufmännische Schulzentrum in Böblingen, um sich vor Ort ein Bild von der Umsetzung der Digitalisierungsprogramme zu machen. Die Schulleiterin Uta Berner und der für die Digitalisierung zuständige Lehrer, Sebastian Rutz, zeigten Landrat Bernhard dabei die technische Umsetzung des Fernunterrichts. Roland Bernhard betonte: „Ich bin begeistert, wie der digitale Unterricht hier am Kaufmännischen Schulzentrum inmitten der Corona-Pandemie umgesetzt wird. Die Schulleitung, Lehrerinnen und Lehrer leisten hervorragende Arbeit. Der Bundes- und Landesregierung danke ich für das Sofortausstattungsprogramm. Die Digitalisierung gewinnt immer mehr an Bedeutung. Dem Landkreis Böblingen ist es als Schulträger von sechs beruflichen Schulen, einer Fachschule für Landwirtschaft sowie sieben sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren wichtig, dass diese gut ausgestattet sind, um digitale Möglichkeiten optimal nutzen zu können“.

Dem kaufmännischen Schulzentrum standen aus dem Sofortausstattungsprogramm rund 140.000 € zur Verfügung. Daraus wurden 240 Tablets und weiteres Zubehör bestellt. Darüber hinaus wurden aus Mitteln des Digitalpakts bereits rund 23.000 € für den Aufbau und die Verbesserung der lokalen schulischen Server investiert.

In Pandemie-Zeiten, in denen kein Präsenzunterricht möglich ist, ist die sehr gute Qualität des Fernunterrichts, wie sie am Kaufmännischen Schulzentrum gegeben ist, nur dann möglich, wenn die IT-Infrastruktur steht und die Lehrerschaft und Schülerinnen und Schüler mit mobilen Endgeräten ausgestattet sind. Das Angebot der Schule, mobile Endgeräte an Schülerinnen und Schüler auszuleihen, wo diese nicht vorhanden waren, wurde rege in Anspruch genommen. Auf diese Weise konnten fast 140 Geräte verliehen werden. Insgesamt werden die stabile IT-Infrastruktur der Schule und auch der IT-Support von den Eltern sehr gewürdigt.

Umgesetzt wird der gesamte Digitalisierungsprozess an den sechs beruflichen Schulen und den sieben SBBZ und Schulkindergärten durch den Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft des Landkreises, der in seinem Fachbereich Schulen sowohl die Gesamtstrategie der Digitalisierung an den kreiseigenen Schulen vorantreibt, als auch die Mittel der verschiedenen Bundes- und Landesprogramme verwaltet. Neben dem Sofortausstattungsprogramm werden hier aktuell weitere Programme zur Bewältigung der Pandemiesituation umgesetzt - das sogenannte „Schulbudget Corona“ und das Programm „Leihgeräte für Lehrkräfte“.

Darüber hinaus läuft die Umsetzung des DigitalPakts, der auf den digitalen Wandel im Schulwesen abzielt und die Leistungsfähigkeit der digitalen Bildungsinfrastruktur stärken soll. Hieraus wurden bereits rund 716.000 € für den Aufbau und die Verbesserung der Digitalen Vernetzung, wie beispielsweise schulisches WLAN, Server, mobile Endgeräte, und Supportleistungen an allen Schulen in Trägerschaft des Landkreises investiert.

(Erstellt am 01. März 2021)

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