Illegale Entsorgung von Asche auf den Häckselplätzen

Brand schreckt nicht vor illegaler Ablagerung ab

Wieder einmal mussten Mitarbeiter des Abfallwirtschaftsbetriebs in den letzten Tagen feststellen, dass Unbekannte Asche und verkohlte Holzstücke inmitten des Baum- und Heckenschnitts auf dem Häckselplatz in Herrenberg-Kuppingen widerrechtlich abgelagert haben. Erst Anfang Juni kam es auf dem Häckselplatz zu einem Großbrand – mutmaßlich aufgrund von illegal abgelagerter, heißer Asche. Das Feuer hatte bis zu drei Viertel des Platzes eingenommen. Die Entsorgung der rund 450 Tonnen abgebrannten Materials sowie die ordnungsgemäße Entwässerung des Löschwassers mittels Absetzbecken verursachten Kosten im fünfstelligen Bereich.

„Der Brand hat eindrücklich gezeigt, wohin die vorsätzliche illegale Entsorgung derartiger Abfälle führt: Das ist eine strafbare Handlung, die mit hohen Kosten für die Einsatzkräfte und den Abfallwirtschaftsbetrieb und damit letztlich für die Allgemeinheit verbunden ist. Umso erschreckender ist es, dass innerhalb kürzester Zeit wieder Asche auf dem Häckselplatz vorgefunden werden muss“, so Martin Wuttke, erster Werkleiter des AWB.

Wer solche illegalen Müllanlieferungen an den Entsorgungsstandorten beobachtet, sollte sich direkt beim Abfallwirtschaftsbetrieb unter 07031/663-1550 melden.

Der Abfallwirtschaftsbetrieb weist eindringlich darauf hin, dass Asche, Holzkohle und verkohlte Holzreste aus Feuerschalen, wie sie in der Grillsaison vermehrt anfallen, nicht auf den Häckselplatz gehören. Asche muss unbedingt in einem feuersicheren Behälter abgekühlt werden – dies kann bis zu 48 Stunden dauern. Die kalte Asche darf nur in die Restmülltonne gegeben werden, auch die Biotonne ist der falsche Weg. Häckselplätze sind ausschließlich für die Anlieferung von Baum- und Heckenschnitt. Weitere Informationen hält der AWB auf seiner Homepage www.awb-bb.de bereit.

Übrigens: Ende Juni startete die landkreisweite Sensibilisierungskampagne „Wilder Müll kann nix. Du kannst es besser.“. Ein Blick auf die Webseite www.wildermuellkannnix.de lohnt sich. Hier erfährt man, was gegen den Wilden Müll unternommen werden kann.

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