Erfolgreiche Bekämpfung der Geflügelpest

Aufhebung der Restriktionszonen

Am 25.3.2021 stelle der Veterinärdienst des Landkreises Böblingen den Ausbruch der Aviären Influenza, im Volksmund Geflügelpest genannt, in einem Betrieb in Herrenberg-Kuppingen fest. Auch bei einem weiteren Betrieb in Kuppingen wurde der amtliche Verdacht des Ausbruches festgestellt. Die Geflügelpest ist eine, in den meisten Fällen tödlich verlaufende Virus-Erkrankung für eine Vielzahl an Vogelarten. Wo sie auftritt, muss sie von Amts wegen mit rigiden Mitteln bekämpft werden, um eine Ausbreitung zu verhindern. Deshalb wurden daraufhin noch am gleichen Tag alles Geflügel der beiden Bestände getötet.

Gleichzeitig wurden Restriktionszonen gemäß der Geflügelpestverordnung eingerichtet. Ein Sperrgebiet mit einen Radius von mindestens drei Kilometern und ein Beobachtungsgebiet von mindestens zehn Kilometern. Innerhalb der Restriktionszonen wurde der Handel und Verkehr mit lebendem Geflügel, sowie Geflügelprodukten untersagt, im Sperrgebiet zusätzlich eine Aufstallungspflicht für Geflügel verfügt.

Innerhalb von 21 Tagen suchten Mitarbeiter des Veterinäramtes alle geflügelhaltenden Betriebe im Sperrgebiet auf, um das Geflügel klinisch sowie virologisch zu untersuchen. Es handelt sich um 77 Betriebe aller Größenordnungen, dabei wurden mehr als 1.000 Proben entnommen und im Untersuchungsamt in Stuttgart untersucht.

Glücklicherweise waren alle entnommenen Proben negativ befundet worden, sodass zum 21.4.2021 das Sperrgebiet aufgehoben werden konnte. Nach EU-Recht wurde das ehemalige Sperrgebiet damit zum Beobachtungsgebiet, welches nach weiteren neun Tagen und weiteren klinischen Bestandsuntersuchungen der größeren Betriebe zum 30.4.2021 dann ebenfalls aufgehoben werden konnte.

Seit dem 30.4.2021 ist der Landkreis Böblingen damit wieder amtlich frei von Geflügelpest und alle Einschränkungen für Geflügelhalter damit ebenfalls wieder aufgehoben. Landrat Roland Bernhard bedankt sich bei den Veterinären des Landratsamtes Böblingen für das rasche und entschiedene Vorgehen, wodurch die Infektionskette sofort unterbrochen wurde.

Die Krankheit wurde aus einem von der Geflügelpest betroffenen Aufzuchtbetrieb in Nordrhein-Westfalen durch Verkauf infizierter Hühner nach Baden-Württemberg eingetragen.

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