Infos rund um Corona

Infos rund um die Corona-Impfung
Hier finden Sie alle nötigen Informationen rund um die Impfung gegen COVID-19.
Das Gesundheitsamt Böblingen bietet selbst keine Impfungen an.

Coronaregeln für Herbst und Winter

Am 1. Oktober ist das neue Infektionsschutzgesetz (IfSG) in Kraft getreten. Demnach gilt bis Ostern 2023 eine bundesweite Maskenpflicht in Fernzügen, Kliniken, Pflegeheimen, Arztpraxen und anderen Gesundheitseinrichtungen. (Jugendliche und Erwachsene müssen eine FFP2-Maske, Kinder von 6 bis 13 Jahren können auch eine einfache medizinische Maske tragen. Kinder unter sechs Jahren sind von der Maskenpflicht befreit).

In Kliniken und Pflegeheimen müssen Besucher einen zertifizierten Schnelltest vorlegen, Beschäftigte müssen sich mindestens dreimal pro Woche testen lassen. 
Die Länder können via Verordnung weitergehende Maßnahmen beschließen; siehe Punkte „Corona-Verordnung“ des Landes Baden-Württemberg.

Wer positiv auf Corona getestet wird, siehe Button „Absonderung“.

Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg

Aktuelle Regelungen

Die neue Verordnung ist zum 1. Oktober in Kraft getreten und gilt bis 30. November 2022. Einige Regelungen wie FFP2-Maskenpflicht im öffentlichen Fernverkehr und in medizinischen Einrichtungen sind nun durch das IfSG geregelt. 

Die Regelungen zur Absonderung sind in Kürze wie folgt: Personen, die positiv auf Corona getestet wurden, müssen sich - abhängig von Symptomen- mindestens fünf und maximal 10 Tage in Quarantäne begeben; für enge Kontaktpersonen und haushaltsangehörige Personen entfällt die Quarantäne vollständig.

Unter den nachfolgenden Links finden Sie weitere Informationen

Testen – wann und wie

Mit der Dritten Verordnung zur Änderung der Coronavirus-Testverordnung werden seit dem 30. Juni 2022 Testkapazitäten noch gezielter eingesetzt. Bürgerinnen und Bürger haben weiterhin unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch auf kostenlose Bürgertests. Bei Risikoexposition (z.B. Veranstaltungen in Innenräumen, Konzerten, Theateraufführungen, Hochzeiten etc.) beteiligen sich Menschen, die sich testen lassen wollen, mit 3 Euro an den Bürgertests.
 
Für wen ist der Bürgertest kostenlos?
Mit dem Anspruch auf Bürgertests sollen besonders vulnerable Personen geschützt werden, unter anderem jene, die derzeit nicht geimpft werden können.

Einen Anspruch auf kostenlose Bürgertests haben daher:
• Kinder unter 5 Jahren, also bis zu ihrem fünften Geburtstag Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, unter anderem Schwangere im ersten Trimester
• Personen, die zum Zeitpunkt der Testung an klinischen Studien zur Wirksamkeit von Impfstoffen gegen das Coronavirus teilnehmen
• Personen, bei denen ein Test zur Beendigung der Quarantäne erforderlich ist („Freitesten“)
• Besucher und Behandelte oder Bewohner in unter anderem folgenden Einrichtungen: Krankenhäusern, Rehabilitationseinrichtungen, stationären Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, Einrichtungen für ambulante Operationen, Dialysezentren, ambulanter Pflege, ambulanten Diensten oder stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe, Tageskliniken, Entbindungseinrichtungen, ambulanten Hospizdiensten und Palliativversorgungen.
• Leistungsberechtigte, die im Rahmen eines Persönlichen Budgets nach dem § 29 SGB IX Personen beschäftigen, sowie Personen, die bei Leistungsberechtigten im Rahmen eines Persönlichen Budgets beschäftigt sind
• Pflegende Angehörige
• Haushaltsangehörige von nachweislich Infizierten

Wie weise ich nach, dass ich Anspruch auf einen kostenlosen Bürgertest habe?
Wer eine kostenlose Testung in Anspruch nehmen möchte, muss sich gegenüber der testenden Stelle ausweisen und einen Nachweis erbringen: Bei Kleinkindern ist das die Geburtsurkunde oder der Kinderreisepass, bei Schwangeren der Mutterpass. Wer aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden kann, muss ein ärztliches Zeugnis im Original über die medizinische Kontraindikation vorlegen. Teilnehmende an Impfwirksamkeitsstudien können sich von den Verantwortlichen der Studien einen Teilnahme-Nachweis ausstellen lassen und diesen vorlegen. Wer sich freitesten will, legt den PCR-Test vor, gleiches gilt für Haushaltsangehörige von Infizierten, die zudem einen Nachweis für die übereinstimmende Wohnanschrift benötigen.
Bei Besuchen in Pflegeheimen oder Krankenhäusern kann ein kostenloser Test vor Ort gemacht werden oder der Besuch wird der Teststelle gegenüber glaubhaft gemacht. Insoweit kann das auf der Internetseite des BMG eingestellte Musterformular (PDF, nicht barrierefrei, 6 KB) nach Bestätigung durch das Pflegeheim zur Vorlage bei der Teststelle genutzt werden.
Pflegende Angehörige müssen glaubhaft machen, dass sie einen pflegebedürftigen Angehörigen pflegen.
Auch Leistungsberechtigte im Rahmen eines Persönlichen Budgets und bei ihnen beschäftigte Personen müssen diesen Umstand glaubhaft machen. Eine leistungsberechtigte Person nach § 29 SGB IX kann dies regelhaft durch einen entsprechenden Bescheid nachweisen.
 
Wann muss ich eine Eigenbeteiligung von 3 Euro bezahlen?
Auch bei Veranstaltungen in Innenräumen, nach Risikokontakten, wenn die Corona-Warn-App eine rote Warnung anzeigt oder um vulnerable Gruppen zu schützen, ist es sinnvoll, sich testen zu lassen, um Infektionsketten zu unterbrechen. Wer einen solchen Test braucht, wird weiterhin vom Staat unterstützt. Er muss sich künftig aber mit 3 Euro beteiligen.

Das gilt bei:
• Personen, die am Tag der Testung eine Veranstaltung in Innenräumen besuchen wollen
• Personen, die am Tag der Testung Kontakt zu Personen haben werden, die ein hohes Risiko haben, schwer an Covid-19 zu erkranken (Das sind Menschen ab 60 Jahren, Menschen mit Behinderung, Menschen mit Vorerkrankungen)
• Personen, die durch die Corona-Warn-App einen Hinweis auf ein erhöhtes Risiko erhalten haben („rote Kachel“).

Muss ich einen Nachweis bringen, damit ich den 3-Euro-Bürgertest bekomme?
Ja. Auch für Bürgertests mit Eigenbeteiligung ist es notwendig, den Anspruch nachweisen zu können. Das geht z. B. mit der Eintrittskarte für eine Veranstaltung, dem Vorzeigen der Corona-Warn-App oder bei Kontakten mit Risikopatienten einer Selbstauskunft, die auf einem Formblatt bzw. im Rahmen eines digitalen Registrierungsvorgangs festgehalten wird.
 
Weitere Fragen und Antworten hat das Bundesgesundheitsministerium in FAQs zusammengetragen,
Im Fall einer Infektion wird man zudem grundsätzlich nicht mehr vom Gesundheitsamt kontaktiert.

Infos für Teststellenbetreiber

Jede Bürgerteststelle benötigt eine Beauftragung durch das Gesundheitsamt. Arztpraxen, Zahnarztpraxen, Apotheken, medizinische Labore, Rettungs- und Hilfsorganisationen und die von den Kassenärztlichen Vereinigungen betriebenen Testzentren sind bereits kraft Verordnung zur Erbringung von Tests berechtigt.

Hier sind Links mit weiterführender Informationen:
- Informationen zum Betrieb einer Teststelle im Landkreis Böblingen
Informationen zum Testen auf das Corona Virus (baden-wuerttemberg.de)

Absonderung

Absonderung

Baden-Württemberg setzt auf die Eigenverantwortung der Menschen: Wer krank ist, bleibt zuhause; wer positiv auf Corona getestet ist und keine Symptome hat, der muss sich nicht zwangsläufig absondern. In Innenräumen ist jedoch eine Maske zu tragen oder auch anderweitig, wenn der Mindestabstand von 1,5m nicht eingehalten werden kann. Das Betreten von Kliniken und Heimen sowie anderen Einrichtungen ist untersagt.

Wer positiv getestet und krank ist (also zuhause bleibt), und eine Bescheinigung für den Arbeitgeber braucht, für den genügt als Nachweis der PCR- oder Schnelltest einer Teststelle. Bescheinigungen vom Rathaus sind nicht mehr erforderlich, das Gesundheitsamt stellt keine Bescheinigungen aus.

Informationen Schulen / Kitas

Informationen Schulen / Kitas

Seit dem 25.4.2022 gelten Vorgaben zu Corona-Schutzmaßnahmen nur noch an sonderpädagogischen Bildungsstätten.

Besuche in Krankenhäusern und Heimen

Besuche in Krankenhäusern und Heimen

Die aktuelle Besucherregelung für Besuche in den Häusern des Klinikverbunds Südwest finden Sie hier.

Die Verordnung des Sozialministeriums zur Eindämmung von Übertragungen des Coronavirus in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und vergleichbaren Einrichtungen sowie Unterstützungsangeboten finden Sie hier.

Reise-Infos

Reise-Infos

Der Bund hat eine neue bundeseinheitliche Einreiseverordnung beschlossen; die Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne des Landes ist damit außer Kraft gesetzt.
Die bundeseinheitliche Regelung ist am 01. Juni 2022 in Kraft getreten.

Antworten auf häufige Fragen von Reiserückkehrern aus Risikogebieten beantwortet der Bund hier.

Wirtschaftliche Hilfen

Wirtschaftliche Hilfen

Die Wirtschaftsförderung hat relevante Informationen für Unternehmen zusammengetragen. Neben der Nennung wichtiger Hotlines, geben wir Ihnen hier auch Informationen der Landes- und Bundesregierung, der IHK Region Stuttgart, der KfW, der L-Bank und der Förderdatenbank wieder.

Allgemeinverfügung zum Arbeitszeitgesetz (PDF) (44,7 KiB)

Zu den Hilfestellungen

Laufend aktualisiert

Entschädigungen nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG)

Entschädigungen nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG)

Ab sofort reicht ein PCR- oder Schnelltestergebnis einer Teststelle als Nachweis gegenüber dem Arbeitgeber aus, dass man in Quarantäne war. Eine Quarantäne-Bescheinigung des Rathauses der Wohnortgemeinde ist nicht mehr erforderlich. Damit will man Arbeitnehmer, Arbeitgeber und auch die Mitarbeiter der Ordnungsämter und Regierungspräsidien entlasten und Bürokratie abbauen.

Anträge rund um Entschädigungen nach § 56 Infektionsschutzgesetz können über die Webseite www.ifsg-online.de gestellt werden. Auf dieser Webseite finden sich auch weitere nützliche Informationen zu Antragstellung und Entschädigungsleistungen.
Für die Bearbeitung von Entschädigungsanträgen nach §§ 56, 57 und 58 IfSG sind die Regierungspräsidien zuständige Behörde.

Laufend aktualisiert

Informationen in mehreren Sprachen und für Menschen mit Behinderung

Information zur Impfung im Video

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Hier finden Sie Informationen zur Corona‐Impfung

Erster Ansprechpartner ist der Hausarzt oder die Notfallpraxis

Corona Hotline des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg (SM)
montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr
0711 / 410 11160 (in Fremdsprachen: Englisch, Türkisch, Arabisch und Russisch)
0711 / 904-39555 (deutschsprachig)

Bereitschaftsdienst:
Kontaktstelle für Erkrankungen außerhalb der üblichen Sprechzeiten der Ärzte.
Tel.: 116 117

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