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Jagd

Aktuelles aus dem Jagdamt

Jagdscheine können ab sofort wieder verlängert werden

Durch die Waffengesetzänderung und die derzeitige Corona-Pandemie hat sich die Bearbeitung sehr vieler Anträge auf Jagdscheinverlängerung verzögert. Wir bitten daher um Verständnis, dass sich die Verlängerung der Jagdscheine bis in den April hinein ziehen wird. Bestehende Waffenbesitzkarten werden aufgrund dessen nicht automatisch widerrufen.

Bitte reichen Sie Anträge auf Jagdscheinverlängerungen mit den notwendigen Unterlagen (Antrag, Versicherungsnachweis, Jagdschein) nur postalisch ein oder werfen Sie diese in den Hausbriefkasten am Landratsamt.

Nach den Änderungen im Waffengesetz (WaffG) zum 20.02.2020 sind auch die unteren Jagdbehörden verpflichtet, vor Erteilung einer jagdrechtlichen Erlaubnis grundsätzlich eine Verfassungsschutzauskunft einzuholen.
 
§ 5 Abs. 5 Nr. 4 WaffG – Zuverlässigkeit
Die zuständige Behörde hat im Rahmen der Zuverlässigkeitsprüfung die Auskunft der für den Wohnsitz der betroffenen Person zuständigen Verfassungsschutzbehörde einzuholen, ob Tatsachen bekannt sind, die Bedenken gegen die Zuverlässigkeit nach Absatz 2 Nummer 2 und 3 begründen; liegt der Wohnsitz der betroffenen Person außerhalb des Geltungsbereichs dieses Gesetzes, ist das Bundesamt für Verfassungsschutz für die Erteilung der Auskunft zuständig.
 
Seitens der Bundesinnenministeriums wird derzeit ein Verfahren entwickelt, das den unteren Jagdbehörden der Kreise die notwendigen Abfragemöglichkeiten beim Landesamt für Verfassungsschutz schaffen soll. Das Innenministerium hat die schnellstmögliche Bereitstellung zugesagt. Derzeit ist noch nicht absehbar, wann das Abfrageverfahren in den Echtbetrieb gehen kann.
Das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum hat am 20. März 2020 übergangsweise folgendes Verfahren festgelegt, um negative Auswirkungen auf Antragstellerinnen und Antragsteller und auf die mit dem Jagd- und Wildtiermanagementgesetz verfolgten Ziele (u.a. die Tierseuchenprävention) zu minimieren:

Verlängerungen von Jagdscheinen dürfen, wenn auch ansonsten die Voraussetzungen für eine Verlängerung vorliegen, auch dann erfolgen, wenn noch kein entsprechendes Abfrageergebnis der zuständigen Verfassungsschutzbehörde vorliegt. Die Verlängerung erfolgt unter dem Vorbehalt des Ergebnisses der durchzuführenden Abfrage beim Verfassungsschutz.

Anträge auf erstmalige Erteilungen von Jagdscheinen werden zurückgestellt, bis ein entsprechendes Abfrageergebnis der zuständigen Verfassungsschutzbehörde vorliegt.

Wir bitten Sie um Verständnis und Geduld.

Jagd

Das Landratsamt ist Untere Jagdbehörde und ist zuständig für die Erteilung von Jagdscheinen und Fragestellungen rund um die Jagd. 

Die Mitarbeitenden der Unteren Jagdbehörde stehen für Ihre Anliegen zur Jagd gerne zur Verfügung. 

Zu einzelnen Jagdthemen finden Sie hier weitere Informationen.

Jagdschein (Erstausstellung)

Folgende Dokumente müssen bei Beantragung des ersten Jagdscheines persönlich bei der Unteren Jagdbehörde abgegeben bzw. vorgelegt werden:

  • Antragsformular (295,1 KiB)
  • Versicherungsbestätigung der Jagdhaftpflicht
  • Prüfungszeugnis
  • Personalausweis
  • Passbild 

Jagdschein (Verlängerung)

Jagdscheine können grundsätzlich zu den Sprechzeiten bei der Unteren Jagdbehörde verlängert werden.Ist es Ihnen nicht möglich, persönlich bei uns vorbei zu kommen, können Sie Ihre Unterlagen auch per Post zu uns schicken. 
Ihre Briefsendungen richten Sie bitte an: 

  Landratsamt Böblingen
  - Untere Jagdbehörde -
  Parkstraße 16
  71034 Böblingen

Folgende Unterlagen werden für die Verlängerung benötigt: 

  • Antragsformular (295,1 KiB)
  • Jagdscheinheft
  • Versicherungsbestätigung der Jagdhaftpflicht

Wildtierschützer

Wildtierschützerausweise können bei der Unteren Jagdbehörde beantragt werden. Für die Beantragung benötigen Sie: 

Jagd im befriedeten Bezirk / Fallenjagd

Grundsätzlich ist die Jagd im befriedeten Bezirk, bspw. Siedlungsbereiche, verboten. In Ausnahmefällen kann die Untere Jagdbehörde Ausnahmegenehmigungen erteilen. Neue Fallen müssen beim Landesjagdverband Baden-Württemberg e.V. geprüft und registriert werden. 
Antragsformular Jagd im Befriedeten Bezirk (75,1 KiB)

Nachtsichttechnik

Nachtsichttechnik in Verbindung mit Jagdwaffen ist genehmigungspflichtig durch die Untere Jagdbehörde. Antragsformular Nachtsichttechnik (30,4 KiB)

Weitere Informationen zum Thema Nachtsichttechnik für die Jagd finden Sie in folgendem Informationsschreiben[Link] (27,6 KiB)

Wildtierbeauftragter

Der Wildtierbeauftragte des Landkreises Böblingen ist Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Themen Wildtiere und Jagd.
Insbesondere bei Wildtieren im Siedlungsbereich und Wolfssichtungen bzw. Wolfsrissen können Sie sich an den Wildtierbeauftragten wenden. 

Julian Renz
Wildtierbeauftragter des Landkreises Böblingen 
Tel. 07031/663-1006E-Mail: ju.renz@lrabb.de

Wildfleisch (Wildbret)

Wild gehört zu den noch wenigen naturbelassenen Nahrungsmitteln unserer Zeit. Wildbret ist ein besonders wohlschmeckendes Fleisch, das sich durch einen niedrigen Fett- und Cholesterinanteil auszeichnet und einen hohen Gehalt an Eiweiß, Eisen, Vitaminen und Mineralstoffen aufweist. Der vorzügliche Fleischgeschmack ist durch die natürliche Lebensweise des Wildes unverwechselbar. 

Regionales Wildfleisch (Wildbret) kann über folgende Homepage www.wild-auf-wild.de oder beim Landesforstbetrieb ForstBW unter schoenbuch@forstbw.de bezogen werden. 

Fischerei

Die Untere Fischereibehörde ist beim Regierungspräsidium Stuttgart angesiedelt. Fragen zu Ihrem Fischereischein beantwortet das für Sie zuständige Bürgermeisteramt.
Weitere Informationen erhalten Sie beim Landesfischereiverband Baden-Württemberg oder den Kreisfischereivereinen Böblingen und Sindelfingen. 

Kollage von Jagdbildern