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Energiespartipps

Mit folgenden Tipps und Verhaltensregeln tragen Sie dazu bei, mit vorhandenen Ressourcen sparsamer umzugehen. Wir stellen hier nach und nach mehr Tipps und Informationen für Sie zusammen.

1) Wasser / Warmwasser

  • Das Erwärmen von Wasser erfordert viel Energie - oft geht kaltes statt warmes Wasser! Das senkt den Energieverbrauch. (Um nicht versehentlich Warmwasser zu zapfen, drehen Sie den Hebel der Mischbatterie immer nach rechts).
  • Duschen statt Baden - das spart etwa zwei Drittel Wasser, Energie und Geld. Und - sensibilisieren Sie Ihr „Duschgefühl“ - Duschen dauert durchschnittlich 5 Minuten.
  • Gute Sparduschköpfe sparen im Vergleich zu herkömmlichen Duschköpfen bis zu 60 % Wasser; das gleiche gilt für Strahlregler an Wasserhähnen.
  • Ob am Waschbecken oder in der Dusche - Wasser abstellen während des Einseifens bzw. Shampoonierens!
  • Das Wasser sollte immer nur so stark erwärmt werden wie nötig: In einem Warmwasserspeicher sind 60 °C sinnvoll, beim Durchlauferhitzer sind 38 °C ein guter Richtwert.
  • Wenn Sie eine Warmwasserzirkulationspumpe haben, können Sie diese durch eine Zeitschaltuhr steuern - nachts oder tagsüber, wenn keiner zuhause ist, muss sie nicht laufen.
  • Schalten Sie den Warmwasserboiler ab, wenn Sie längere Zeit nicht zuhause sind.

2) Strom

  • Trennen Sie Geräte wie Computer, Drucker und Fernseher nach dem Gebrauch komplett vom Stromnetz – beispielsweise durch abschaltbare Steckdosenleisten. Der Stand-by Betrieb kann erstaunliche Kosten produzieren.
  • Schalten Sie den Internet-Router nicht nur während des Urlaubs, sondern nach Möglichkeit auch über Nacht ab.
  • Ziehen Sie nach dem Aufladen eines mobilen Endgeräts (Smartphone, Tablet, etc.) das Netzteil aus der Steckdose.
  • Schließen Sie nicht benötigte Anwendungen am Computer, um die Rechenleistung und den Stromverbrauch zu reduzieren.
  • Wenn Sie Glühlampen und Halogenglühlampen durch LED-Lampen ersetzen, reduzieren Sie den Stromverbrauch um bis zu 90 %. Dieser Neukauf amortisiert sich schnell.
  • Schalten Sie die Beleuchtung nur dort ein, wo Sie sich gerade aufhalten. Ausschalten lohnt sich immer! (Ein- und Ausschalten verursacht weder einen höheren Stromverbrauch, noch senkt es die Lebensdauer von Energiespar- und LED-Lampen oder Leuchtstoffröhren!).
  • Verzichten Sie auf das Beleuchten von Fassaden und Gärten.
  • Überdenken Sie ältere Heizungsanlagen - moderne, elektronisch gesteuerte Hocheffizienzpumpen brauchen nur ein Zwanzigstel der Energie für die gleiche Umwälzleistung.
  • Die Heizungspumpe und der Kühlschrank sind die Stromverbraucher mit den meisten Betriebsstunden pro Jahr - stellen Sie sicher, dass die Heizung außerhalb der Heizperiode ausgestellt ist.
  • Achten Sie beim Neukauf auf Geräte mit niedrigem Stromverbrauch und einem echten Ausschalter.
  • Ist eine Photovoltaik-Anlage möglich? Oftmals sind die Kosten überschaubar und selbst bei einem sogenannten „Balkonkraftwerk“ produzieren Sie so einen Teil Ihres Stromes selbst.
  • Viele Haushalte haben noch eine alte, völlig überdimensionierte Gefriertruhe im Keller stehen. Wer diese nicht mehr nutzt, kann bis zu 600 kWh Strom im Jahr sparen.
  • Erhitzen Sie Wasser mit einem Wasserkocher statt auf dem Elektroherd, so sparen Sie im Jahr mindestens 44 kWh Strom.
  • Beladen Sie die Waschmaschine voll und waschen Sie bei niedrigeren Temperaturen - das reduziert den Stromverbrauch bis zu 70 kWh pro Jahr. Gleichzeitig senken Sie auch Ihren Wasser- und Waschmittelverbrauch.

3) Heizen

  • Obwohl nicht das ganze Jahr lang geheizt wird, entfallen auf das Heizen rund 70 % des Energieverbrauchs. Ein Augenmerk auf die eigene Heizung bzw. die Heizkörper lohnt!
  • Schon wenige Grad Celsius machen einen großen Unterschied - jedes zusätzliche Grad erhöht den Wärmeverbrauch um 6 %. Stellen Sie die Temperaturen so niedrig ein wie möglich (elektronische Thermostatventile ermöglichen eine präzisere Einstellung der gewünschten Raumtemperatur als die klassischen, drehbaren Thermostatventile).
  • Heizkörper sollten nicht hinter Vorhängen oder Möbeln „versteckt“ werden. So können sie die Wärme nicht optimal in den Raum abgeben.
  • Schließen Sie die Türen - das hält die Wärme in beheizten Räumen. Nur bei Querlüftung öffnen.
  • Wenn nachts tiefere Außentemperaturen herrschen, verbraucht das Warmhalten der Wohnung über Nacht mehr Energie. Darum empfiehlt es sich, die Heizung nachts um drei bis fünf Grad Celsius herunterzudrehen („Nachtabsenkung“), das entspricht bei Thermostatventilen ungefähr anderthalb Temperaturstufen. Kühler sollte es über Nacht nicht sein, da das Wiederaufheizen der Räume am nächsten Tag sonst zu viel Energie benötigt.
  • Das Schließen der Rollläden über Nacht verringert die Wärmeverluste durch das Fenster um rund 20 %. Geschlossene Vorhänge verstärken diesen Effekt und helfen ebenfalls, die Heizkosten gering zu halten.
  • Vor allem bei schlecht gedämmten Häusern empfiehlt sich das Verkleiden der Heizkörpernischen mit Alufolie oder speziellen Dämmmatten aus dem Baumarkt: Diese kleine Investition macht sich schnell bezahlt, denn sie verhindert, dass ein Teil der Wärme durch die schlecht gedämmten Wände direkt nach draußen entweicht.
  • In der Heizperiode sollte immer die Querlüftung oder Stoßlüftung Ihre erste Wahl sein: Hier reichen drei- bis viermal täglich (2 Minuten Querlüftung bzw. 5-10 Minuten Stoßlüftung) aus, um die Raumluft auszutauschen. Beim kurzen, kräftigen Lüften kühlen Wände und Mobiliar nicht aus und müssen nicht mit hohem Energieaufwand wieder aufgeheizt werden. Grundsätzlich gilt: Je kälter es draußen ist, desto kürzer kann gelüftet werden.
    Schließen Sie während des Lüftens die Thermostatventile der Heizkörper, sonst entweicht ein Großteil der aufsteigenden Warmluft ungenutzt nach außen.

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