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Flurneuordnung Ortslage Hildrizhausen Altdorf

Für ein besseres Wegenetz für die Landwirtschaft werden die Grundstücke neu geordnet

BU: Ralf Braun, Kämmerer Hildrizhausen, Erwin Heller, Bürgermeister Altdorf, und Landrat Roland Bernhard (v.l.n.r.) mit der Anordnungsurkunde.

Derzeit muss ein erheblicher Anteil des landwirtschaftlichen Verkehrs durch die Ortslage von Hildrizhausen fahren. Das wird zunehmend schwerer, weil die Bebauung immer enger wird. Mit entsprechenden Umfahrungen soll diese Konfliktlage beseitigt werden. Dazu werden teils landwirtschaftliche Wege neu gebaut, teils werden vorhandene Wege ausgebaut und so den heutigen Anforderungen angepasst.

Für die Wegebaumaßnahmen wird ein Flurneuordnungsverfahren gemacht. Landrat Roland Bernhard übergab dazu die Anordnungsurkunden an die Bürgermeister bzw. deren Vertreter. Das Verfahren wird vom Amt für Vermessung und Flurneuordnung des Landratsamts Böblingen durchgeführt. Die Gesamtfläche des neu zu ordnenden Gebiets umfasst 63 Hektar auf insgesamt 440 Grundstücken. 170 Grundstückseigentümer sind betroffen.

Landrat Roland Bernhard begrüßt die Maßnahme. „Für eine solche Wegebaumaßnahme ist die Umsetzung über ein Flurneuordnungsverfahren geradezu ideal. Nutzungskonflikte können damit aufgelöst, und im konkreten Fall insbesondere die Landwirtschaft gestärkt werden.“ Auch in den beiden betroffenen Kommunen Hildrizhausen und Altdorf freut man sich. „Die Realisierung des Grundstücksmanagements für die notwendigen Verbesserungen im Wegenetz lässt sich zweckmäßig nur mit einer Flurneuordnung umsetzen. Als Gemeinden sind wir zudem dankbar für die Fördermöglichkeit, die eine Flurneuordnung bietet.“

(Erstellt am 06. April 2022)