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Schwerbehindertenvertretung

Die Schwerbehindertenvertretung (SBV) ist die gewählte Vertretung für die schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten Beschäftigten.

Zu den gesetzlichen Aufgaben der SBV gehört nach § 178 Abs. 1 S. 2 SGB IX vor allem (Aufzählung ist nicht abschließend):

  • darüber zu wachen, dass die zugunsten der schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten Menschen geltenden Gesetze, Verordnungen, Tarifverträge, Dienstvereinbarungen und Verwaltungsanordnungen eingehalten und durchgeführt werden,
  • darüber zu wachen, dass insbesondere die dem Arbeitgeber nach den §§ 154, 155 SGB IX obliegende Mindestbeschäftigung von schwerbehinderten und ihnen gleichgestellte Menschen und die nach § 164 SGB IX bestehenden besonderen arbeitsrechtlichen Pflichten erfüllt werden,
  • Maßnahmen, die den schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten Menschen dienen, bei den zuständigen Stellen zu beantragen, z. B. bei den Integrationsämtern auf eine behindertengerechte Ausstattung der Arbeitsplätze hinzuwirken,
  • Anregungen und Beschwerden von schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten Menschen entgegen zu nehmen und auf ihre Erledigung durch Verhandlung mit dem Arbeitgeber hinzuwirken, Beschäftigte bei Anträgen an die Versorgungsverwaltung sowie bei Anträgen auf Gleichstellung an das Arbeitsamt zu unterstützen.

Die Schwerbehindertenvertretung ist eine rechtlich vom Personalrat unabhängige Interessenvertretung aller schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten Beschäftigten.

Die aktuelle SBV wurde am 23.10.2018 für 4 Jahre gewählt und besteht aus einer Schwerbehindertenvertretung und drei Stellvertretungen.

Die SBV ist ganz freigestellt. Die Stellvertretungen unterstützen die SBV bei Verhinderung oder Abwesenheit in allen Angelegenheiten.

Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter hat jederzeit die Möglichkeit, sich an die SBV zu wenden.