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Landrat: „AHA-Regeln auch im Urlaub beachten“

Bei Verdacht auf Corona zunächst Hausarzt anrufen

Die Sommerferien haben begonnen, viele Familien nutzen die Gelegenheit, um zu verreisen oder Angehörige in ihren Heimatländern zu besuchen. Experten warnen allerdings, dass sich die Verbreitung des Corona-Virus durch länderübergreifende Reisen wieder beschleunigt. Landrat Roland Bernhard appelliert daher an die Vernunft aller Reisenden: „Bitte sehen Sie von Fernreisen ins Ausland möglichst ab. Falls doch beachten Sie im Ausland nicht nur die dortigen Regeln, sondern versuchen Sie zur Sicherheit immer auch unsere AHA-Regeln einzuhalten: Abstand wahren, Hände waschen, Alltagsmaske tragen.“ Nicht in allen Ländern sei beispielsweise das Tragen eines Mund-Nase-Schutz in geschlossenen Räumen Pflicht, trotzdem sei diese Vorsichtsmaßnahme auch im Urlaub sinnvoll, meint der Landrat.

Künftig soll jeder Einreisende aus einem Risikogebiet verpflichtend auf eine Corona-Infektion getestet werden. Wer negativ ist, kann dann in seinen Alltag zurückkehren. Die Tests sollen kostenfrei sein. Reisenden wird empfohlen, sich noch vor der Rückreise zu informieren, ob Ihr Urlaubsziel als Risikogebiet gilt und mit dem Hausarzt einen Termin für einen Test zu vereinbaren. Inzwischen gibt es für Selbstzahler auch an mehreren Flughäfen die Möglichkeit, sich testen zu lassen.

Auch bei einem konkreten Verdacht auf eine Erkrankung mit Covid-19 müsse zunächst der Hausarzt angerufen werden.

Landrat Bernhard fordert auch diejenigen auf umsichtig zu sein, die in diesem Jahr daheim bleiben: „Die Gefahr ist noch nicht gebannt. Wochenlang hatten wir rund 20 Fälle im Landkreis, nun sind diese leicht auf über 30 gestiegen. Immer wieder treten Infektionen in belebten Einrichtungen auf, bei denen die Gefahr besteht, dass sich Hotspots entwickeln.“

(Erstellt am 02. August 2020)

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