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Martin Hassler in den Ruhestand verabschiedet

Landrat Bernhard: „Langjähriger Schulleiter der Winterhaldenschule geht von Bord“

Auf dem Foto sehen Sie (von links nach rechts): Schulleiter Martin Hassler, Dezernent für Bildung und Soziales Alfred Schmid, Dezernent für Steuerung und Service Björn Hinck, Landrat Roland Bernhard.

Landrat Roland Bernhard hat am 28. Juli den Schulleiter der Winterhaldenschule Martin Hassler in den Ruhestand verabschiedet. „Martin Hassler hat die Winterhaldenschule seit 1995 mit hohem Engagement geleitet. Für diese erfolgreiche Arbeit danke ich als Schulträger und auch persönlich sehr herzlich. Martin Hassler war ein Sindelfinger Eigengewächs und ein pädagogischer Volltreffer“, so der Landrat Roland Bernhard. Er überreichte Martin Hassler zum Abschied eine Heckengäukiste mit Produkten aus dem Landkreis Böblingen und wünschte ihm für seinen Ruhestand alles Gute.

Seine ersten sonderpädagogischen Erfahrungen sammelte Martin Hassler bereits während seines Zivildienstes an der Winterhaldenschule. Nach dem Studium der Sonderpädagogik an der Fachhochschule Reutlingen war der 65-Jährige an den Körperbehindertenschulen in Esslingen und in Stuttgart tätig. Seit 1995 leitete Martin Hassler die Winterhaldenschule.

Die Winterhaldenschule ist ein sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ) mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung. Rund 170 Schülerinnen und Schüler besuchen die Schule. Der Landkreis Böblingen ist als Schulträger für das Gebäude und die Ausstattung der Winterhaldenschule zuständig.

Als Schulleiter war es ein Herzensanliegen Martin Hasslers, kreisweit förderliche Strukturen zur beruflichen Inklusion von Schülerinnen und Schülern mit Behinderung an allen sechs sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren des Landkreises zu entwickeln. So werden heute Schülerinnen und Schüler mit geistiger oder körperlicher Behinderung bereits während der Schulzeit auf die Anforderungen des allgemeinen Arbeitsmarkts vorbereitet und können über Praktika ihre Fähigkeiten erproben. Während früher ganze Schulabgängerklassen keine Wahlmöglichkeit zur Beschäftigung in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung erhielten, gelingen heute in einem beachtlichen Ausmaß Übergänge in ein Arbeitsverhältnis am allgemeinen Arbeitsmarkt. „Martin Hassler hat großen Anteil daran, dass alle SBBZ des Landkreises über diese förderlichen Strukturen und verlässliche Kooperationsmodelle verfügen“, betont Landrat Roland Bernhard.