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Umweltrecht

Aufgabenbereiche

Das Sachgebiet Umweltrecht steht für sämtliche Fragen des Abfall-, Bodenschutz-, Immissionsschutz- und Wasserrechts zur Verfügung:

Abfallrecht

Ziel der Kreislaufwirtschaft ist es, natürliche Ressourcen zu schonen und den Schutz von Mensch und Umwelt bei der Erzeugung und Bewirtschaftung von Abfällen sicherzustellen. Einen wichtigen Baustein bildet dabei die sogenannte fünfstufige Abfallhierarchie: Vermeidung - Vorbereitung zur Wiederverwertung - Recycling - Verwertung - Beseitigung.
Als untere Abfallrechtsbehörde deckt das Sachgebiet Umweltrecht die ganze Bandbreite des Abfallrechts ab und überwacht und vollzieht die abfallrechtlichen Vorschriften.

Bodenschutzrecht

Aufgabe der unteren Bodenschutzbehörde ist es, nachhaltig die Bodenfunktionen zu sichern oder wiederherzustellen. Gefahren für den Boden sollen abgewehrt werden, eingetretene schädliche Bodenveränderungen sind zu sanieren. Darüber hinaus sind auch vorsorgende Maßnahmen erforderlich.

Immissionsschutzrecht

Das Immissionsschutzrecht verfolgt das Ziel, potenziell schädliche Einwirkungen auf den Menschen und seine Umwelt (Immissionen) durch Maßnahmen der Gefahrenabwehr und der Vorsorge zu verringern. Zentrale Aufgabe ist die Luftreinhaltung und die Lärmbekämpfung, es schützt aber auch alle anderen Umweltmedien wie den Boden und das Wasser. Es schafft die rechtliche Grundlage, um Maßnahmen der Gefahrenabwehr zu treffen. Darüber hinaus trägt es dem Vorsorgegrundsatz Rechnung, um bereits dem Entstehen schädlicher Umwelteinwirkungen entgegenzutreten. Dazu zählt auch das Schornsteinfegerwesen.

Immissionsschutzrechtlicher Antrag - Erweiterung Steinbruch Herrenberg-Haslach

Antrag der Schotterwerk Böttinger GmbH & Co. KG, Plapphalde 1, 71083 Herrenberg auf Erteilung einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigung für die Erweiterung des Steinbruchs in Herrenberg-Haslach
Die Schotterwerk Böttinger GmbH & Co. KG beabsichtigt die Erweiterung des Steinbruchs in Herrenberg-Haslach. Der Steinbruch liegt im Haldengraben im Gewann „Plapphalde“ zwischen dem Ortsteil Haslach und der Kernstadt Herrenberg. Die bisher genehmigte Steinbruchfläche beträgt 26,4 ha, die geplante Erweiterung in westlicher Richtung umfasst 5,7 ha.
 
Für das Vorhaben wurde eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung mit Beteiligung der Öffentlichkeit nach den §§ 4 und 10 Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) in Verbindung mit den §§ 1 und 2 der 4. Verordnung zur Durchführung des BImSchG (4. BImSchV) und der Nummer 2.1.1 des Anhangs I zur 4. BImSchV beantragt. Zuständige Genehmigungsbehörde ist gem. § 2 Abs. 1 Nr. 2 ImSchZuVO i.V.m. § 15 Abs. 1 S. 1 LVG das Landratsamt Böblingen.
Für das Vorhaben besteht nach dem Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) die Verpflichtung zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung.

Nachfolgend finden Sie die Planunterlagen und die bisher eingegangen Stellungnahmen:
Planunterlagen (63,589 MiB)
Vorläufige Stellungnahmen (1,172 MiB)

Umweltmeldungen

Wegweiser für Umweltmeldungen.

Wasserrecht

Die natürliche Ressource Wasser wird ganz unterschiedlich genutzt. Einerseits dient Wasser dem Menschen als elementare Lebensgrundlage. Andererseits wird es von der modernen Industriegesellschaft zum Transport von Waren, Schmutzfrachten und Wärme, zur Gewinnung von Rohstoffen, Energie und Produkten oder auch zu Freizeitaktivitäten eingesetzt. Dabei konkurrieren häufig wirtschaftliche und ökologische Interessen. Um einen Ausgleich zwischen den verschiedenen Nutzungsinteressen herzustellen und gleichzeitig die Ressourcen im Gemeinwohlinteresse vor einer übermäßigen Nutzung zu bewahren, ist eine interessensausgleichende Bewirtschaftung der Gewässer erforderlich. Die ermöglichen die Bestimmungen des Wasserrechts.