Dringender Appell des Abfallwirtschaftsbetriebs

„Reduzieren Sie Wertstoffhofbesuche auf ein Minimum und verschieben Sie das Entrümpeln auf später!“

Da viele Menschen pandemiebedingt gerade zu Hause sind, nutzen sie die Zeit, um zu entrümpeln. So nachvollziehbar es ist, die Zeit für einen Frühjahrsputz zu nutzen, appelliert der Abfallwirtschaftsbetrieb erneut an alle Bürgerinnen und Bürger, die Entsorgung von Sperrmüll und trockenen Wertstoffen auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Zwar sind aktuell alle 31 Wertstoffhöfe des Landkreises Böblingen trotz der Corona-Pandemie geöffnet. Der Betrieb kann jedoch nur aufrechterhalten werden, solange sich die Besuche auf das absolut notwendige Maß beschränken und die Besucher sich an die dortigen Regelungen halten.

Als Vorsichtsmaßnahme gegen eine größere Ansammlung von Besuchern auf den Höfen sind die Mitarbeiter angehalten, die Zugänge zu den Höfen zeitweise zu sperren, damit sich höchstens zehn Kunden – abhängig von den örtlichen Gegebenheiten – gleichzeitig auf dem Hofgelände befinden. „Wir haben zusätzliche Hinweisschilder aufgehängt, die auf den dringend erforderlichen zwei Meter Abstand zu den Mitarbeitern und zu anderen Kunden hinweisen“, erläutert Werkleiter Wolfgang Bagin. Das bedeutet, dass immer nur ein Kunde seine Wertstoffe oder andere Abfälle in einen Container geben kann, der nächste Kunde muss mit dem vorgeschriebenen Abstand warten, bis dieser mit dem Einwurf fertig ist und sich vom Container entfernt hat.

Ab sofort gilt folgende Regelung für den berührungslosen Zahlungsverkehr auf den Höfen: Auf jedem Wertstoffhof ist ein Tisch für die Bezahlung von gebührenpflichtigen Abfällen oder Kompost aufgestellt, auf dem eine Schale für die Geldübergabe steht. Der Kunde gibt sein Bargeld in die Schale, der Hofmitarbeiter entnimmt das Geld und legt das Rückgeld und die Quittung wieder dort hinein. So kann auch bei Bezahlung von Bauschutt- oder Restmüllgebühren der Mindestabstand gewahrt bleiben.

Die Corona-Krise erfordert besondere Maßnahmen, deren Einhaltung für eine Reduzierung der Übertragungswahrscheinlichkeit des Corona-Virus absolut erforderlich ist. „Ich erhoffe mir, dass angesichts der drastischen Beschränkungen der Landesregierung und der tagtäglichen Berichte über die Ausbreitung der Pandemie in unserem Land die Bürgerinnen und Bürger allmählich den Ernst der Lage begreifen und ihr Verhalten darauf einstellen“, so Wolfgang Bagin. Beim Einkaufen funktioniere das ja auch schon recht gut.

Die Abfallwirtschaftsbetriebe haben ihre Entsorgungsaufgaben – ausgerichtet an den Anforderungen des Gesundheitsschutzes für die Bevölkerung – zu priorisieren, Kernaufgabe ist die Entsorgung von Rest- und Biomüll. Falls Dienstleistungen reduziert werden müssen, geschieht dies in anderen Bereichen wie z.B. der Wertstoffentsorgung. Von Verpackungen und Wertstoffen geht keine Gefahr für die Bevölkerung aus; diese kann man vorübergehend zu Hause zwischenlagern. Außerdem stehen ca. 350 Containerstandorte im Landkreis für Glas und Dosen bereit. Altpapier kann bequem über die Papiertonne entsorgt werden. „Bitte kommen Sie nicht wegen drei Flaschen und zwei Dosen extra auf den Wertstoffhof“, appelliert der Werkleiter an die Vernunft der Kunden.

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Abfallwirtschaftsbetrieb Böblingen
Wolf-Hirth-Straße 33
71034 Böblingen

Tel: 07031 663-1550
Fax: 07031 663-91247
E-Mail: awb@lrabb.de

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Mo - Fr 08.30 - 12.00 Uhr
Mo - Mi 13.30 - 15.30 Uhr
Do 13.30 - 18.00 Uhr

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