Diebskarrenbachsee muss abgelassen werden

Aktion für Oktober geplant

Lebensgefahr bei Betreten des abgelassenen Sees

Seit nunmehr 40 Jahren leistet das Hochwasserrückhaltebecken Diebskarrenbach an der alten B 14 zwischen Sindelfingen und Stuttgart-Vaihingen einen wichtigen Beitrag zum Schutz von Sindelfingen und Böblingen.

Durch die Anlage kann Oberflächenwasser aus einem Einzugsgebiet von rund 5 km² zurückgehalten und gedrosselt in den Diebskarrenbach und später über den Goldbach in die Schwippe abgegeben werden. Um diese Funktion nachhaltig gewährleisten zu können, schreibt der Gesetzgeber regelmäßige Kontrollen des Bauwerkes vor. Damit die unterhalb der Wasseroberfläche des Diebkarrenbachsees liegenden Bestandteile des Staudammes begutachtet und gegebenenfalls saniert werden können, ist das Ablassen des Sees notwendig.

In enger Absprache mit allen zuständigen Behörden und dem Angelsportverein Sindelfingen ist diese Aktion im Laufe des Oktobers geplant. In einem ersten Schritt soll der nördlich des Hauptbeckens gelagerte Vorsee abgelassen werden.
In der dritten Oktoberwoche soll der Wasserspiegel um ca. 2 m abgesenkt und das Becken am Samstag, den 20. Oktober abgefischt und die Tiere in benachbarte Gewässer umgesetzt werden.
Damit die Funktion des Gewässers als Biotop zur Fortpflanzung von Amphibien im kommenden Frühjahr gewährleistet ist, wird das Becken anschließend in einem kleinen Umfang eingestaut.

Nach Abschluss aller notwendigen Arbeiten am Hochwasserrückhaltebecken wird das Wasser wieder komplett aufgestaut und der Diebskarrenbachsee kann dann seine zusätzlichen Aufgaben als vielfältiges Biotop und Naherholungsraum erfüllen.

Der Wasserverband Schwippe weist ausdrücklich darauf hin, dass bei Betreten des abgelassenen Sees Lebensgefahr durch Einsinken in den Schlamm besteht.

Die Hochwasserschutzfunktion des Beckens wird von den Maßnahmen nicht beeinflusst und ist zu jeder Zeit uneingeschränkt gegeben.

(Erstellt am 12. Oktober 2018)

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