Ausbau und Elektrifizierung der Schönbuchbahn

Verkehrsminister bestätigt Förderwürdigkeit des Projektes mit Kosten-Nutzen-Faktor von 1,42​

Landrat Bernhard: "Die Anerkennung der Standardisierten Bewertung ist ein zentraler Meilenstein für das Projekt"​

In einem Schreiben an den Böblinger Landrat Roland Bernhard hat der Verkehrsminister des Landes Winfried Hermann die Standardisierte Bewertung für den Ausbau der Schönbuchbahn anerkannt.

Das Land stellt einen Kosten-Nutzen-Indikator von 1,42 für das Projekt fest. Damit, so heißt es in dem Schreiben, ist die Förderwürdigkeit des Projektes grundsätzlich gegeben. Im nächsten Schritt wird der Zweckverband Schönbuchbahn die Förderanträge daraufhin aktualisieren. Ziel ist die Fertigstellung des Ausbaus und der Elektrifizierung bis Ende 2018. 

„Die Anerkennung der Standardisierten Bewertung ist ein wichtiger Meilenstein für das Projekt", freut sich der Landrat. Der hohe Faktor von 1,42 zeige, dass der Ausbau der Schönbuchbahn nicht nur wirtschaftlich ist, sondern angesichts der hohen Fahrgastzahlen dringend notwendig. „Wir werden nun rasch die nächsten Schritte einleiten und noch im Januar den aktualisierten Förderantrag für den Bau des Betriebshofes in Böblingen beim Ministerium einreichen", so der Landrat weiter. Dafür habe der Minister in seinem Schreiben eine Unbedenklichkeitsbescheinigung in Betracht gezogen. Diese wäre aus heutiger Sicht notwendig, da der Bau des Betriebshofes vor dem Ausbau der Strecke bereits im Herbst 2016 beginnen muss. 

„Wir müssen mit den Bauarbeiten am Betriebshof und der Werkstatthalle früher beginnen, um rechtzeitig fertig zu werden", erläutert Bernhard. Der Förderantrag für den Streckenausbau könne wegen des laufenden Planfeststellungsverfahrens aber erst im Sommer 2016 eingereicht werden, so dass die eigentliche Bewilligung der Förderung zu lange dauern würde. „Ich bin zuversichtlich, dass wir gemeinsam mit dem Verkehrsministerium einen Weg finden werden, der dem Verfahren gerecht wird und uns gleichzeitig erlaubt unseren ambitionierten Zeitplan einzuhalten", sagt Bernhard. Dies sei auch in der Vergangenheit stets gelungen.

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(Erstellt am 04. Januar 2016)

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