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Wildfleisch (Wildbret)

Info-Faltblatt zum Thema Wildfleisch (Wildbret) (2,074 MiB)

Leckeres Wildfleisch aus den Wäldern des Landkreises

Wild gehört zu den noch wenigen naturbelassenen Nahrungsmitteln unserer Zeit. Wildbret ist ein besonders wohlschmeckendes Fleisch, das sich durch einen niedrigen Fett- und Cholesterinanteil auszeichnet und einen hohen Gehalt an Eiweiß, Eisen, Vitaminen und Mineralstoffen aufweist. Der vorzügliche Fleischgeschmack ist durch die natürliche Lebensweise des Wildes unverwechselbar. Wir bieten Rehwild und Wildschwein zum Verkauf an.

Rehwild

  • Die Mindestabnahme beträgt ein Reh.
  • Die Tiere werden am Stück in der Decke (mit Haut und Haaren) gewogen und verkauft.
  • Auf Wunsch kann ein Metzger zum Zerlegen des Stückes vermittelt werden.

Wildschwein

  • Mindestabnahmemenge ist ein Schwein.
  • Gewogen und verkauft wird das erlegte und ausgenommene Schwein in der Schwarte, d.h. mit Haut und Haaren. Das Gewicht liegt zwischen 10 und 60 kg.
  • Auf Wunsch kann ein Metzger zum Zerlegen des Stückes vermittelt werden.

Die Jagdsaison dauert von Mai bis Ende Januar. Zwischen November und Januar wird dabei verstärkt Wildfleisch angeboten. Wir nehmen Ihren Bestellungswunsch aber auch gerne schon vorher telefonisch entgegen. 

Gute Gründe für heimisches Wildbret

  • Wildfleisch wird natürlich erzeugt:
    Wildtiere ernähren sich ausschließlich vom Nahrungsangebot der Natur.
  • Wildfleisch ist unbelastet:
    Im intakten Naturkreislauf gelangen keine schädlichen Fremdstoffe in das Fleisch. Es ist daher frei von Hormonen und Medikamenten.
  • Wildfleisch ist bekömmlich:
    Wildtiere haben überwiegend Muskelfleisch. Wildbret ist daher von Natur aus mager und deshalb eiweißreich, leicht verdaulich, cholesterin- und kalorienarm.
  • Wildfleisch ist frisch:
    Kurze Wege zu unseren Kühlkammern machen lange Lagerzeiten und Transportwege überflüssig. Auch der Weg von einer unserer Kühlkammern zu Ihrer Küche ist kurz, das Fleisch bleibt frisch.

Wie sieht es mit der radioaktiven Belastung von Wildfleisch aus?

25 Jahre nach der Katastrophe von Tschernobyl und unter den Vorzeichen des Super-GAU in Fukushima wird immer wieder von radioaktiver Belastung von Wildfleisch geredet.

Laufende Stichprobenkontrollen im Landkreis Böblingen ergaben für "Cäsium 137" Werte weit unter dem EU-Grenzwert von 600 Becquerel/kg und bestätigen die Qualität unseres heimischen Wildfleisches. Mehr zum Überwachungsprogramm der Landesregierung erfahren Sie [hier].

Schon gewusst?

  • Die Belastung durch die Höhenstrahlung bei einem Flug von Stuttgart nach New York und zurück ist vergleichbar mit der Strahlenbelastung des Verzehrs von 200g Fleisch mit 4.000 (!) Becquerel Cäsium 137 pro Kilogramm.
  • Die Radioaktivität in Nahrung verursacht nur etwa zehn Prozent der gesamten Strahlenexposition des Menschen, wobei die nahrungsbedingte Belastung fast ausschließlich von der natürlichen Radioaktivität hervorgerufen wird.

Quelle: Birgit Bienzle, MLR Baden-Württemberg - Referat 36, Präsentation auf der Dienstbesprechung der Unteren Forstbehörden am 8. März 2012