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Biotonnen

Wertvolle Tipps finden Sie in unserem Flyer "Die Biotonne" (338 KiB)

Hier geht`s zum Film "Bioabfall - Ein Wertstoff voller Energie" des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

Seit 2012 erfolgt die Abrechnung der Jahresleerungsgebühr über den Gebührenbescheid. Im Gegensatz zum Restmüll werden hier keine Leerungen gezählt; berechnet wird eine einmalige Jahresgebühr, damit die Biotonnen möglichst vierzehntäglich zur Abholung bereitgestellt werden, auch wenn sie nicht voll sind.

Gebühren...

Für Laub und Gras: Der Papiersack

Für Laub und Gras: Der Papiersack

Falls die Biotonne für saisonbedingt anfallende größere Mengen an Gras oder Laub nicht ausreicht, können Sie spezielle Papiersäcke mit 80 Litern Volumen kaufen, die auf jedem Wertstoffhof für 1,50 € das Stück erhältlich sind. Diese Säcke dürfen nur zusammen mit Ihrer Biotonne zur Abfuhr bereitgestellt werden und müssen offen bleiben, d. h. sie dürfen nicht mit einer Schnur oder Ähnlichem zugebunden werden. Für andere Bioabfälle als Gras und Laub ist der Papiersack nicht geeignet.

Warum keine biologisch abbaubaren Plastiktüten?

Warum keine biologisch abbaubaren Plastiktüten?

Die in letzter Zeit vielgepriesenen und in jedem Supermarkt erhältlichen "biologisch abbaubaren Plastiktüten" sind bei uns im Landkreis Böblingen verboten. Papiertüten und Zeitungspapier eignen sich hervorragend zum Einwickeln der Bioabfälle aus der Küche.

Warum sind sie nicht erlaubt? Unsere über die Biotonnen eingesammelten Bioabfälle gelangen in die Vergärungsanlage Leonberg und werden dort innerhalb von circa 3 Wochen vergoren. In dieser kurzen Zeit werden biologisch abbaubare (kompostierbare) Kunststoffe nicht abgebaut. Die in der Vergärungsanlage ankommenden "Biobeutel" werden zwar zerrissen und möglichst aussortiert. Verbleibende Tütenschnipsel gehen aber durch die Vergärung unbeschadet hindurch und finden sich im Gärrest wieder, der nach ebenfalls kurzer Fertigkompostierung als Bodenverbesserer eingesetzt wird. Sie mindern dadurch die Qualität des Kompostes erheblich. Aussortierte Störstoffe - darunter die besagten abbaubaren Plastiktüten - müssen teuer über das Restmüllheizkraftwerk entsorgt werden.

Wenn Ihre Biotonne nicht geleert wurde

Wenn Ihre Biotonne nicht geleert wurde

dann hat sie Störstoffe - z. B. Restmüll oder Plastiktüten - enthalten.
Auch "biologisch abbaubare" Tüten dürfen nicht in die grüne Tonne gegeben werden.

Ist Ihre Biotonne nur halb gefüllt, können Sie die Störstoffe aussortieren und die grüne Tonne zur nächsten Biotonnen-Leerung wieder bereitstellen.
Ist eine Nachsortierung Ihrer Biotonne unmöglich, weil kompostierbare Abfälle und Restmüll stark miteinander vermischt sind, können Sie entweder den Inhalt in den Restmüllbehälter komplett umfüllen und als Restmüll entsorgen lassen, oder Sie kaufen eine Sonderbanderole für Ihre Biotonne. 2017 kostet eine Sonderbanderole für 120 Liter 7,50 Euro, für 240 Liter 12,70 Euro. Diese sind auf allen Wertstoffhöfen erhältlich.

Biotonne mit Schloss: Wenn Sie Ihre Biotonne vor fremder Benutzung schützen möchten, können Sie ab sofort eine Biotonne mit Schloss erhalten. Müssen Sie dafür Ihren Biobehälter tauschen, dann füllen Sie zwei Formulare aus, eins für die Rückgabe Ihrer jetzigen Tonne, und eins für die Neuanmeldung der Biotonne mit Schloss. Die Schlossgebühr beträgt 30 €.
Bei einer Anmeldung wählen Sie einfach den Biobehälter "mit Schloss" in der gewünschten Größe (120 oder 240 Liter) aus. Biobehälter zurückgeben und abholen können Sie auf den drei Wertstoffhöfen Böblingen-Hulb, Herrenberg-Kayh und Leonberg. Eine Zulieferung gegen Gebühr ist ebenfalls möglich.

Maximalgewicht der Biotonnen

Maximalgewicht der Biotonnen

Bitte beachten Sie, dass die Biotonne das maximale Füllgewicht von 60 kg (120l-Behälter) bzw. 110 kg (240l-Behälter) nicht überschreitet. Schwerere Behälter kann die Schüttung des Müllfahrzeugs nicht anheben und die Tonne bleibt ungeleert stehen.

Eingefrorene Biotonnen

Eingefrorene Biotonnen

Das unliebsame Festfrieren kommt von zu viel Feuchtigkeit an oder in den Bioabfällen, die nicht durch Papier gebunden werden konnte und bei Minustemperaturen vereist. Um das zu vermeiden, ist es am besten, Bioabfälle im Winter besonders gut abtropfen zu lassen, damit sie möglichst trocken in die Biotonne kommen. Dabei ist es egal, ob es sich um Gemüsereste aus der Küche oder altes Laub und Zweige aus dem Garten handelt. Am besten Küchenabfälle dick in Zeitungspapier oder Papiertüten einpacken. Wenn der Tonnenboden mit einer Lage geknülltem Papier oder Eierkartons ausgelegt wird, kleben oder frieren die Bioabfälle nicht am Boden fest.

Falls es doch einmal zu spät ist, die Biotonne an einem sonnigen Platz oder in einer Garage auftauen lassen und die angefrorenen Abfälle mit einem langen Stab von der Tonnenwand lösen. Am besten ist es, weitere Papierlagen mit einzufüllen. Sofern die Möglichkeit besteht, sollte die grüne Tonne an einem geschützten Ort, etwa an der Hausmauer, in der Garage oder im Carport plaziert werden.

Erstattung der Pfandgebühr

Erstattung der Pfandgebühr

Bürgerinnen und Bürger, die bei der Abholung ihrer grünen Tonne eine Pfandgebühr von 15,- Euro bzw. 30,- DM gezahlt hatten, erhalten diese rückerstattet, wenn sie die Pfandkarte für diese Pfandgebühr mit dem Antrag auf Erstattung (204,7 KiB) an den Abfallwirtschaftsbetrieb schicken.