Zecken
Die Zecke ist ...
... ein verbreiteter Parasit, der sich vom Blut seiner Wirte ernährt. Von den weltweit mehr als 800 bekannten Zeckenarten ist bei uns der Holzbock (Ixodes ricinus) die wichtigste. Der bevorzugte Lebensraum dieser spinnenartigen Tiere sind Laubwälder mit üppigem Unterholz, Waldränder und Waldwege. Sie sitzen auf niedrig wachsenden Pflanzen, warten auf einen vorübergehenden Wirt und lassen sich von diesem abstreifen.
Im Frühling (Februar bis Mitte Juni) und Herbst (Mitte August bis Oktober) ist die Gefahr besonders groß von Zecken befallen zu werden. Damit sich Zecken entwickeln können, müssen sie in jedem Stadium – als Larve, Nymphe, erwachsenes Tier – einmal Blut saugen. Dieser Saugvorgang dauert je nach Entwicklungsstadium zwei bis elf Tage. Zecken beherbergen die verschiedensten Erreger und übertragen diese beim Blutsaugen. Die bekanntesten Erkrankungen sind Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Borreliose.
Richtiges Verhalten kann vor Zecken schützen:
- Meiden Sie hohes Gras und Unterholz
- Tragen Sie Kleidung mit langen Ärmeln und lange Hosen.
- Tragen Sie geschlossene Schuhe und ziehen Sie die Socken über die Hosenbeine.
- Suchen Sie nach dem Aufenthalt im Gras oder Unterholz ihren Körper nach Zecken ab.
Weitere Informationen
Weitere Informationen finden Sie im Faltblatt "Vorsicht bei Zeckenstichen" (93,9 KiB) (Sozialministerium).
Auch im Internet gibt es etliche Seiten, die über Zecken und speziell die Borreliose informieren:
Und nicht nur für Kinder ist außerdem die Seite www.zeckenschule.de zu empfehlen.

