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Straßenmeistereien des Landkreises auf Winterdienst vorbereitet

Landrat Bernhard: „Für sichere Straßen auch bei Eis und Schnee“

560 Kilometer Straßen müssen frei gehalten werden

Nach einem warmen Oktober sind in den ersten Novembertagen die Temperaturen im Landkreis Böblingen deutlich gesunken: Die Vorboten des anstehenden Winters.

Die beiden Straßenmeistereien des Landkreises in Herrenberg und Leonberg haben alle Vorkehrungen für den bevorstehenden Winter getroffen. Die Salzlager sind gut gefüllt und Schneepflüge, Streuer mit bis zu sechs Kubikmetern Fassungsvermögen und Solebehälter stehen für die Fahrzeuge bereit. Insgesamt lagert der Landkreis 3.000 Tonnen Salz, davon 1.000 Tonnen in Herrenberg und 2.000 Tonnen in Leonberg.

„Die Sicherheit auf unseren Straßen hat auch im Winter für uns höchste Priorität. Deshalb werden unsere Straßenmeistereien auch in diesem Winter für gutes Durchkommen sorgen“, ist sich der Landrat Roland Bernhard sicher. Auf Bundes-, Landes- und Kreisstraßen wird der Winterdienst vom Landkreis durchgeführt. Innerorts liegt die Verantwortung für den Winterdienst bei den Städten und Gemeinden, die von den Straßenmeistereien des Landratsamtes nach besten Kräften unterstützt werden. Auf den Autobahnen sind die Autobahnmeistereien zuständig.
 
Die beiden Straßenmeistereien des Kreises befreien pro Einsatz auf rund 560 Kilometern die Fahrbahnen von Schnee und Eis. Damit dies gelingt, werden die acht eigenen Fahrzeuge durch zehn Fahrzeuge von Fremdunternehmern unterstützt. Um rechtzeitig für den Berufsverkehr frei zu bekommen, rücken die ersten Fahrzeuge bei Bedarf schon um 3 Uhr aus. In bis zu drei Schichten arbeiten die Mitarbeiter der Straßenmeistereien bis gegen 22 Uhr, um sichere Fahrt für die Verkehrsteilnehmer zu ermöglichen.

Jörg Aichele, der Leiter des zuständigen Amtes für Straßenbau weiß, dass seine Mitarbeiter dabei oft mehrmals ausrücken müssen: „Bei starkem Schneefall oder wiederkehrender Glätte leisten unsere Mitarbeiter häufig Überstunden um die Straßen frei zu halten.“ Dennoch müssten sich die Räumfahrzeuge bei extremen Witterungsverhältnissen zunächst auf die Straßen mit der höchsten Priorität wie Rettungswege, Hauptverkehrswege, Steigungen, Brücken oder Kreuzungsbereiche konzentrieren. Dennoch sei auch bei geräumten Straßen im Winter erhöhte Vorsicht geboten. So seien Winterreifen bei den entsprechenden Wetterverhältnissen Pflicht, die Geschwindigkeit müsse unbedingt an die Straßenverhältnisse und das Wetter angepasst werden.

(Erstellt am 10. November 2017)