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Busverkehr auf der Schönbuchlichtung

Verbesserungen im Schülerverkehr ab dem 8. Januar 2018

Landrat Bernhard: „Wir schaffen mehr Kapazitäten zu den Schulen in Holzgerlingen“

Nach den Weihnachtsferien ab dem 8. Januar wird es beim Schülerverkehr auf der Schönbuchlichtung Verbesserungen geben.

Die Maßnahmen betreffen vor allem die Anbindung von Weil im Schönbuch an die Schulen in Holzgerlingen. Wie das Landratsamt mitteilt, werde auch bei der Verbindung zwischen Schönaich und Böblingen nachgebessert.

„Ich bedauere, dass es nach dem Fahrplanwechsel vor allem im Schülerverkehr zwischen Weil im Schönbuch und Holzgerlingen zu Engpässen gekommen ist. Es war mir persönlich wichtig, dass wir sofort nach den Ferien für Verbesserungen sorgen“, so der Landrat Roland Bernhard. „Es gestaltete sich schwierig für die Hauptverkehrszeit am frühen Morgen zusätzlich Kapazitäten zugewinnen.“ Konkret würden nun am Morgen um 7:02 ab dem Bahnhof Holzgerlingen zwei zusätzliche Busse der Firma Pflieger im Rahmen des Schienenersatzverkehrs der Schönbuchbahn eingesetzt. Diese fahren direkt die Realschule und das Gymnasium in Holzgerlingen an.

Außerdem sei sichergestellt, dass zu dieser Zeit die Schönbuchbahn mit drei Wagen fährt. Technische Defekte könnten aber nie ganz ausgeschlossen werden. Damit stehen insgesamt 453 Plätze in der Bahn bereit, die für Entspannung in den Zügen sorgen sollen.

„Schülerinnen und Schüler aus Weil im Schönbuch brauchen ab Januar nicht mehr vom Bahnhof in Holzgerlingen laufen“, so der Landrat. Neben diesem Ergänzungsangebot besteht unverändert die Möglichkeit mit den regulären Ersatzbussen Richtung Böblingen vom Bahnhof bis zur Achalmstraße zu fahren. Nach der 6. und 9. Schulstunde werden je zwei Gelenkbusse ab Achalmstraße bis zum Bahnhof Holzgerlingen eingesetzt, so dass auch hier weiterhin ausreichende Kapazitäten zur Verfügung stehen. Damit seien die akuten Probleme im Schülerverkehr gelöst. Am 11. Januar 2018 werde zudem ein Gespräch mit der Gemeinde Weil im Schönbuch, den Eltern- und Schulvertretern sowie dem VVS über weitere Verbesserungsmöglichkeiten im Landratsamt stattfinden.

Vertreter des Zweckverbandes Schönbuchbahn und des Busunternehmens hatten sich in den vergangenen Tagen mehrfach ein Bild von der Situation vor Ort gemacht. Dabei sei klar geworden, dass morgens Kapazitäten ausgebaut werden müssen, die Mittagsfahrten aber nicht überfüllt sind. „Klar ist für uns: Es darf nicht passieren, dass Schüler wegen überfüllter Busse nicht zur Schule und nach Hause kommen“, stellt der Landrat klar. Die zu Gunsten der Barrierefreiheit neu eingesetzten Niederflurfahrzeuge eignen sich auch besonders gut für den Einsatz im Schülerverkehr. Sie verfügen über mehr Stehplätze als die bisherigen Fahrzeuge.

Bei der Verbindung von Schönaich nach Böblingen wird die Kapazität im Schülerverkehr nach den Ferien ebenfalls ausgebaut. So wird die Firma Friedrich Müller Omnibusunternehmen (FMO) um 06.46 Uhr ab Haltestelle Waldenbuch/Postamt den bisherigen Bus durch einen Gelenkbus ersetzen mit Ankunft um 07:25 Uhr in Böblingen am Bahnhof. Dieser wird durch einen Verstärker um 07.05 Uhr ab Haltestelle Schönaich/Eiche ebenfalls mit Ankunft um 07:25 Uhr in Böblingen
ergänzt, der bereits seit 13. Dezember zusätzlich verkehrt. Durch eine damit einhergehende Verkürzung der Aufenthaltszeit an den Haltestellen erwarten wir zugleich eine Verbesserung der Pünktlichkeit.

(Erstellt am 21. Dezember 2017)