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Staatliche Förderung von schulischen Ausbildungen und Weiterbildungsmaßnahmen

Erhöhung von Bedarfssätzen, Einkommens- und Vermögensgrenzen

Nicht nur Studierende erhalten staatliche Zuschüsse. Auch junge Menschen, die sich für eine schulische Aus- oder Weiterbildung entscheiden, können Leistungen nach dem BAföG (Bundesausbildungsförderungsgesetz) beantragen.

Von der Förderung des AFBG (Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz), dem sogenannten Aufstiegs-BAföG, profitieren diejenigen, die bereits eine Erstausbildung abgeschlossen haben und jetzt an einer beruflichen Weiterbildungsmaßnahme teilnehmen, beispielsweise zum Meister, Techniker oder Fachwirt. In beiden Fällen werden die Bedarfssätze ab August deutlich erhöht.
 
Im Gegensatz zu Studierenden, die die Hälfte ihrer BAföG-Leistungen nach dem Studium zurückzahlen müssen, können Schüler an als förderungsfähig anerkannten Schulen die Leistungen als Zuschuss erhalten. Teilnehmer an beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen können das Aufstiegs-BAföG beantragen. Es enthält Zuschüsse zu den Kosten der Fortbildung, egal ob diese in Teil- oder Vollzeit absolviert wird. Im Fall einer Vollzeitmaßnahme kann der Geförderte außerdem eine Beihilfe zum Lebensunterhalt erhalten. Zusätzlich können alle Geförderten ein zinsgünstiges Darlehen bei der bundeseigenen Förderbank KfW beantragen. Daneben haben jetzt auch Bachelorabsolventen die Möglichkeit, Förderleistungen nach dem Aufstiegs-BAföG zu erhalten.
 
Im Zuge der Reformierung von BAföG und Aufstiegs-BAföG werden die Bedarfssätze und der Wohnzuschlag für Schüler, Studenten und Teilnehmer an Weiterbildungsmaßnahmen erhöht. Beim BAföG erhöhen sich auch die Freibeträge beim Elterneinkommen, wodurch zukünftig mehr junge Menschen einen Anspruch auf Leistungen haben. Sowohl die Hinzuverdienstgrenze als auch der Vermögensfreibetrag für Auszubildende wurden angehoben, ebenso der Kinderbetreuungszuschlag, damit sich Ausbildung und Familie besser vereinbaren lassen.

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