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Gemeindetour führt Landrat Roland Bernhard an den östlichsten Zipfel des Landkreises

Landrat Roland Bernhard zu Besuch in Waldenbuch

„Waldenbuch hat viel zu bieten: Kultur und Kunst, Natur, innovative und erfolgreiche Unternehmen“

„Natürlich denkt jeder, der 'Waldenbuch' hört, sofort an die quadratische Schokolade“, sagte Landrat Roland Bernhard bei seinem Besuch in der Stadt. Doch habe Waldenbuch mehr zu bieten, als die süße Nascherei. „Die Liste der Besonderheiten hier in der Stadt ist ähnlich umfangreich und beeindruckend, wie die Schokoladensorten, die hier hergestellt werden.“

Angefangen von der historischen Altstadt, über das nicht weniger charmante Jagdschloss, das darin untergebrachte Museum der Alltagskultur und die vielen innovativen Unternehmen, bis hin zum Flüsschen Aich und dem Naturpark Schönbuch direkt vor der Haustüre. „Es wundert mich überhaupt nicht, dass sich hier schon Goethe und Schiller wohl gefühlt haben“, bezog sich der Böblinger Landrat im Gespräch mit Bürgermeister Michael Lutz auf die Besuche der beiden großen deutschen Dichter in Waldenbuch.
 
Beim Treffen im Waldenbucher Rathaus standen vor allem kommunalpolitische Themen im Vordergrund. Neben Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr ging es auch um die Zukunft des Altenpflegeheimes. Michael Lutz und Landrat Bernhard machten sich im „Haus an der Aich“ selbst ein Bild von der Situation. Das Pflegeheim – das über 32 Plätze verfügt, von der Evangelischen Heimstiftung betrieben und von Hausdirektor Sascha Keller geleitet wird – liegt mitten im Stadtzentrum von Waldenbuch. „Allein schon durch diese zentrale Lage sind ihre Bewohner unmittelbar ins Gemeindeleben integriert“, hob Landrat Bernhard einen Aspekt hervor. Auch die „familiäre Atmosphäre“ im Haus sei beispielhaft.
 
Den letzten Stopp legte der Böblinger Landrat an der ehemaligen „Oberen Sägemühle“ ein. Orthopädietechnikermeister Wolfgang Gröpel hat auf dem ehemaligen Mühlengelände sein nicht ganz alltägliches „Zentrum für Prothetik und Rehabilitation“ eingerichtet. Im „NovaVis“, was übersetzt „Neue Kraft“ bedeutet, können seine Patienten eben diese schöpfen. Im historischen Gästehaus lernen sie mit ihren Arm- oder Beinprothesen umzugehen und mit ihnen den Alltag zu meistern. Für sein einzigartiges Konzept ist Wolfgang Gröpel im Jahr 2006 vom Land Baden-Württemberger mit dem Landespreis für junge Unternehmen ausgezeichnet worden. „Wer sieht, welche Möglichkeiten Ihre Protesen den Menschen nach der Amputation bieten, wie sie durch Ihre Arbeit und Ihren ganzheitlichen Ansatz beinahe wieder einen ganz normalen Alltag leben können, der versteht, warum sie auch 'Arm-Papst' genannt werden“, lobte Landrat Bernhard den Waldenbucher Unternehmer für seine innovative Arbeit.

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