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Nach der Kreistagswahl am 25. Mai im Landkreis Böblingen

Kreiswahlausschuss stellt endgültiges Ergebnis fest: Gremium wird größer und vielfältiger

Landrat Bernhard: „Dank an die Helfer und Gratulation an die Gewählten“

In seiner Sitzung am 5. Juni stellte der Kreiswahlausschuss unter dem Vorsitz von Landrat und Kreiswahlleiter Roland Bernhard das amtliche Endergebnis zur Kreistags­wahl am 25. Mai im Landkreis Böblingen fest. Demnach hätten sich nur unwesentliche Veränderungen gegenüber dem vorläufigen Ergebnis bei beiden Wahlen ergeben. Das Ergebnis des Landkreises zur Regionalwahl wurde ebenfalls festgestellt.

„Beide Wahlen waren ein großer Kraftakt für die Kommunen und uns hier im Landratsamt“, stellt der Landrat fest. „Unser Dank gilt deshalb den vielen Wahlhelfern vor Ort und den beiden Teams im Landratsamt, die besonders bei der Kreistagswahl gefordert waren.“ Die Aufgabe der Wahlauszählung und der Prüfung sei ein wichtiger Bestandteil einer Demokratie auf den die Bürgerinnen und Bürger stolz sein können.
 
Bei der Kreistagswahl gaben von den 290.457 wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürgern 142.712 ihre Stimme ab, das entspricht einer Wahlbeteiligung von 49,13 Prozent. Die Zahl der gültigen Stimmzettel beläuft sich auf 138.959 (97,37 Prozent), ungültig waren 3.753 Stimmzettel (2,63 Prozent). Die Ge­samtzahl der gültigen Stimmen lag bei 979.814. Damit weicht das Endergebnis der Kreistagswahl nur geringfügig von dem vorläufigen Wahlergebnis ab. Veränderungen bei der Sitzverteilung oder den gewählten Kandidaten ergeben sich nicht.
 
Aus den abgebenen Stimmen für die Kreistagswahl entfielen auf die Freien Wähler 337.356 (34,43 Prozent), CDU 267.782 (27,33 Prozent), SPD 147.359 (15,04 Prozent), GRÜNE 130.036 (13,27 Prozent), FDP 45.031 (4,6 Prozent), DIE LINKE 34.547 (3,53 Prozent), NPD 10.405 (1,06 Prozent), S:ALZ 5.925 (0,6 Prozent) und FRiDi 1.373 (0,14 Prozent). “Mein Glückwunsch geht an alle gewählten Kreisrätinnen und Kreisräte – besonders natürlich an den Stimmenkönig Oberbürgermeister Thomas Sprißler aus Herrenberg mit mehr als 20.000 Stimmen”, sagt Landrat Bernhard und ergänzt: “Wir sollten das gute Miteinander aus der vergangenen Wahlperiode fortsetzen und im Dialog die wichtigen politischen Aufgaben der kommenden Wahlperiode angehen.”
 
Aus der Verteilung der abgegebenen Stimmen ergibt sich für den neuen Kreistag ein Gremium mit 84 Sitzen, davon sind 14 Ausgleichsitze. Damit wachse das Gremium um 6 Sitze im Vergleich zur vorherigen Wahlperiode. Auf die Freien Wähler entfallen 30 Sitze, die CDU hat 22, die SPD ist künftig mit 13 Kreistagsmitgliedern vertreten, die GRÜNEN haben 11 Mandate , die FDP entsendet 4 Vertreter, DIE LINKE hat 3 Vertreter im Kreistag und die NPD hat 1 Sitz (als Ausgleichssitz) erhalten. “Der Kreistag wird größer und vielfältiger, die Linke zieht erstmals in Fraktionsstärke in den Kreistag ein und gut ein Drittel, nämlich 34 Kreisrätinnen und Kreisräte, kommen neu ins Gremium”, erklärt Landrat Bernhard. Damit habe der neue Kreistag eine gute Mischung aus erfahrenen und neuen Kreisräten. Die konstituierende Sitzung des neuen Kreistags findet am 28. Juli statt. “Mein Dank geht auch an die vielen Kandidatinnen und Kandidaten, die sich der Wahl gestellt haben und den Einzug nicht geschafft hat”, sagt Bernhard. Auch sie seien für unsere funktionierende Demokratie wichtig.

Das Ergebnis der Regionalwahl wurde ebenfalls im Wahlausschuss festgestellt: Von den 265.175 Wahlberechtigten gaben 139.595 Wählerinnen und Wähler ihre Stimme ab, das entspricht einer Wahlbeteiligung von 52,64 Prozent. Die Zahl der gültigen Stimmen liegt bei 137.474 (98,48 Prozent), ungültig waren 2.121 (1,52 Prozent). Das Ergebnis der Wahlprüfung ergab nur eine geringfügige Korrektur von wenigen Stimmen. So verteilen sich die gültigen Stimmen auf die einzelnen Wahlvorschläge:
CDU 48.644 Stimmen (35,38 Prozent), SPD 20.540 Stimmen (14,94 Prozent), Freie Wähler 33.648 Stimmen (24,48 Prozent), GRÜNE 19.560 Stimmen (14,23 Prozent), DIE LINKE 5.312 Stimmen (3,86 Prozent), FDP 5.255 Stimmen (3,82 Prozent), ödp 2.045 Stimmen (1,49 Prozent) und REP 2.470 Stimmen (1,8 Prozent). Das amtliche Ergebnis der Regionalwahl in der Region Stuttgart wird vom Verbandswahlausschuss am 13. Juni festgestellt.

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