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Die Hitze draußen lassen

Außenverschattung, Fassadendämmung und Dreifachverglasung bringen höhe-ren Wohnkomfort

Zu heiß im Haus oder im Büro? Innenjalousien oder Rollos helfen da kaum. Nützlich dagegen sind hochwertige Isolierglasfenster, eine Außenverschattung und eine gute dach- und Fas-sadendämmung.

Nicht immer ist der Sommer durchweg behaglich. Klettert die Raumtemperatur in unangenehme Höhen, sinnen viele Menschen auf Abhilfe. Neben einigen Verhaltenstricks empfiehlt die unabhängige Energieagentur Kreis Böblingen bauliche Maßnahmen, die den Wohnkomfort deutlich verbessern – und häufig gefördert werden.

„Was kann ich tun, damit es bei Sommerhitze im Haus erträglicher bleibt“, wird Alfred Kreidl häufig gefragt. „Teil eins unserer Empfehlungen sind einfache Tricks“, sagt der Energieberater der Energieagentur Kreis Böblingen. „Teil zwei sind kleinere oder größere Veränderungen am Gebäude, die den Wohnwert immens steigern.“ Für die meisten gibt es Förderung vom Land oder vom Bund.
 
1. Einfache Tricks: Lüften Sie frühmorgens einmal mit Durchzug und lassen Sie die Fenster dann bis zum (kühlen) Abend geschlossen. Schließen Sie vorhandene Rollläden, Fensterläden oder Außenjalousien tagsüber, das hält die Wärme draußen. Auch Markisen helfen. Trinken Sie viel; am besten zimmerwarme Getränke wie Wasser, ungesüßten Tee oder Saftschorle. Kühlung verschaffen eine lauwarme Dusche der Handgelenke oder des ganzen Körpers und der gute alte Fächer.
 
2. Bauliche Vorschläge: Um die Temperatur im Haus gleichmäßig erträglich zu halten, helfen Maßnahmen, die die Gebäudehülle isolieren oder die warme Luft austauschen. Dazu gehören: eine hochwertige Dreifach-Isolierverglasung, die Außenverschattung durch Rollläden, Jalousien oder Fensterläden, die Dämmung der Fassade und des Daches, der Einbau eines automatischen Lüftungssystems.
 
Für den Austausch von Fenstern und Außentüren, den Einbau einer Lüftungsanlage und alle Dämm-Maßnahmen erhalten Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer günstige Kredite von der L-Bank. Bis zu 32,5 Prozent Tilgungszuschuss entlasten den Geldbeutel. Alternativ können Sanierende auch in den Genuss eines Bar-Zuschusses der KfW von bis zu 30.000 Euro pro Wohneinheit kommen. „Die Voraussetzung für alle Fördergelder ist, dass die Vorhaben zu einem KfW-Effizienzhaus-Standard führen“, ergänzt Kreidl.
 
Über alle Belange rund ums energieeffiziente Sanieren, Heizen und Stromsparen klärt die Energieagentur Kreis Böblingen auf. Hierfür bietet sie nach Terminvereinbarung eine kostenlose, neutrale und unabhängige Erstberatung im Landratsamt an. Zusätzlich ermöglicht die Energieagentur in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg kostengünstige Energie-Checks als Impulsberatung vor Ort. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 07031/663-2040 oder im Internet unter www.ea-bb.de.

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