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Der beste Apfelsaft kommt aus Weissach

Martin Wuttke, stellvertretender Landrat, kürte die Sieger im Rahmen des Kreis Obst- und Gartenbautags in Herrenberg-Oberjesingen​

Am Wochenende fand die diesjährige Kreissaftprämierung statt. Traditionell wurden die Erstplatzierten im Rahmen des Kreis Obst- und Gartenbautags gekürt. Der stellvertretende Landrat des Landkreises Böblingen, Martin Wuttke, überreichte den Preis für den besten Apfelsaft aus der Ernte des Jahres 2017 an Bernd Hörnlen aus Weissach.

„Es ist toll, dass trotz der dramatischen Ernteausfälle im vergangenen Jahr durch den späten Frost so viele an unserem diesjährigen Wettbewerb mitgemacht haben“, betonte Martin Wuttke. „Saft aus den Streuobstwiesen ist nicht nur gesund und lecker, sondern ein unmittelbarer Beitrag dazu, diese wertvollen Landschaftsräume nachhaltig zu pflegen und zu erhalten.“ 

Der 2. Preis bei den Apfelsäften ging nach Mötzingen an Jürgen Haarer, Drittplatzierter ist Erich Fischer aus Herrenberg. Außerdem gab es noch Plätze 4 und 5 – Jürgen Kegreiß, Herrenberg-Mönchberg, und Martin Rudorfer, Leonberg-Höfingen. Bei den Mischsäften ging der 1. Preis an Steffi Widmayer aus Herrenberg-Kuppingen für ihre Apfel-Birne-Mischung. Den 2. Platz belegte Christoph Widmayer, ebenfalls Herrenberg-Kuppingen, und ebenfalls ein Apfel-Birne-Saft. Der 3. Preis ging an Jürgen Haarer, der sich auch bei den Apfelsäften auf dem Siegertreppchen platziert hat, für eine Mischung aus Apfelsaft mit Roter Johannisbeere. Viertplatzierter bei den Mischsäften ist Manfred Nuber aus Weil der Stadt-Schafhausen mit einer Saftmischung Apfel und Schwarze Johannisbeere und auf dem 5. Platz landete Traugott Wolf aus Herrenberg-Oberjesingen mit seinem Apfel-Birnensaft. 

Insgesamt standen 16 reine Apfelsäfte und 19 Mischsäfte zur Auswahl. Die Jury hatte keine leichte Aufgabe, die Besten heraus zu filtern. Der Saft soll schon im Geruch appetitlich sein und im Geschmack dann auch halten, was er verspricht. Grundsätzlich sei die Saftprämierung aber vor allem auch ein Netzwerktreffen für die Streuobstwiesenbewirtschafter und eine Möglichkeit, ihr Tun für die Landschaftspflege ins Bewusstsein zu rücken und ihnen die verdiente Wertschätzung entgegen zu bringen, so die Fachberatungsstelle für Obst- und Gartenbau im Landratsamt Böblingen.

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(Erstellt am 29. Januar 2018)