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Aufmerksam abbiegen

Anlässlich des heutigen Tages der Verkehrssicherheit - Aktion der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e.V. (AGFK)

Wer beim Abbiegen auf seine Mitmenschen achtet, trägt zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr bei und beugt Unfällen vor. Rund ein Viertel der Zusammenstöße zwischen Rad- und Autofahrer sind auf Fehler beim Abbiegen zurückzuführen. Um unbeschadet ans Ziel zu kommen, gilt für alle Verkehrsteilnehmer: Lieber einmal auf die Vorfahrt verzichten, statt offensiv auf das eigene Recht zu beharren.

Dabei ist es wichtig, Zeichen zu setzen. Nur wenn deutlich erkennbar ist, wer in welche Richtung fahren möchte, kann der Andere reagieren. Deswegen blinken oder Handzeichen geben. Viele Unfälle entstehen auch durch Unachtsamkeit. Deswegen gilt es, sich auf die Fahrbahn zu konzentrieren. Wer beim Abbiegen den Schulterblick macht, sieht seine Mitmenschen und reduziert das Unfallrisiko – das gilt auch für Radfahrer. Denn mit einem Blick über die Schulter rücken Fußgänger, die die Straße überqueren möchten, ins Blickfeld und die freuen sich, wenn man ihnen den Vortritt lässt, der ihnen zusteht.
 
Viele Einbahnstraßen sind für Radfahrer in beide Richtungen freigeben. Besonders beim Abbiegen gilt es, den Gegenverkehr auf zwei Rädern im Auge zu behalten. Aber auch Radfahrer können zu einem sicheren Miteinander beitragen - im Zweifel heißt es immer bremsen, wenn man nicht sicher ist, ob man gesehen wurde. Wenn man als Fußgänger oder Radfahrer den Fahrer eines Wagens nicht sehen kann, dann sieht dieser auch nichts. Deshalb immer besser hinter einem Fahrzeug bleiben und nicht in einen toten Winkel kommen.
 
Die Aktion ist Teil der „Tu’s aus Liebe“-Kampagne, die die AGFK-BW 2015 und 2016 gemeinsam mit ihren Mitgliedskommunen zum Thema „Verkehrssicherheit“ umsetzt. Mehr Informationen zur Kampagne gibt es auf der AGFK-Webseite: http://www.agfk-bw.de/tusausliebe/

Die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e.V. (AGFK-BW) ist ein Netzwerk von zurzeit über 50 Städten, Landkreisen und Gemeinden. Unterstützt und gefördert vom Land, wollen die Kommunen das Radfahren als selbstverständliche, umweltfreundliche und günstige Art der Fortbewegung fördern, mehr Menschen sicher aufs Rad bringen und ihnen die Freude am Radfahren vermitteln – für eine neue Radkultur in Baden-Württemberg. Ein besonders wichtiges Anliegen ist die Erhöhung der Verkehrssicherheit von Radfahrern.

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