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Auch schrittweises Sanieren wird belohnt

Hoher Bar-Zuschuss oder günstiger Kredit plus Tilgungszuschuss

Auch schrittweises Sanieren macht gute Laune: Für den Austausch der Fenster oder die Dämmung vom Dach, Wand und Decke gibt es Fördergeld – als Bar- oder als Kreditvariante.

Eine Menge Geld sparen können Haussanierer, die sich vorab über die Angebote der Förderbank KfW und der L-Bank informieren. Außer für energetische Gesamtsanierungen gibt es auch Zuschüsse für Teilschritte wie einen Heizungs- oder Fenstertausch. Belohnt werden sowohl Kreditnehmer als auch Sparfüchse, die ihr Geld jetzt investieren wollen. Fundierten Rat dazu erhalten Interessierte bei der unabhängigen Energieagentur Kreis Böblingen.

„Die meisten Leute denken, sie müssen gleich das komplette Haus sanieren, um Fördergeld zu erhalten“, sagt Berthold Hanfstein. „Das ist mitnichten der Fall. Tatsache ist, dass auch Teilsanierer auf ihre Kosten kommen.“ So gibt es jeweils einen Investitionszuschuss oder einen günstigen Kredit für das Erneuern von Fenstern und Außentüren, die Optimierung oder Erneuerung der Heizungsanlage, den Einbau oder den Austausch einer Lüftungsanlage sowie für die Dämmung von Außenwand, Dachflächen, Keller- und Geschossdecken. Die Art der Förderung ist dabei frei wählbar.
 
Wer sein das Vorhaben über einen günstigen Kredit und einen Tilgungszuschuss finanzieren will, nimmt das Programm „Energieeffizienzfinanzierung – Sanieren“ der L-Bank in Anspruch. Aktuell liegt der effektive Jahreszins bei 0,75 Prozent. Für einzelne Sanierungsschritte können pro Wohneinheit 50.000 Euro beantragt werden, die doppelte Summe gibt es für Effizienzhäuser. Bis zu 32,5 Prozent Tilgungszuschuss des Bruttodarlehensbetrags entlasten später den Geldbeutel.
Wer seinen Sparstrumpf leeren will, beantragt die „Bar“-Variante. Bis zu 30.000 Euro je Wohneinheit zahlt die KfW-Bank im Programm Nummer 430 sanierungswilligen Eigentümern. Zusätzlich 50 Prozent oder bis zu 4.000 Euro gibt es von der KfW in Kombination mit den beiden Förderprogrammen für die professionelle Planung und Baubegleitung durch einen externen Sachverständigen. Dieser begleitet den Bauherrn und sorgt für eine hochwertige Ausführung vor Ort.
 
Eine Förderung bekommen kann, wer energetisch sanieren oder sanierten Wohnraum kaufen will. „Voraussetzung ist, dass die geplanten Maßnahmen zu einem KfW-Effizienzhaus-Standard führt“, erklärt Hanfstein. Außerdem müssen der Bauantrag oder die Bauanzeige für das Wohnhaus vor dem 1. Februar 2002 gestellt worden sein. Profitieren können Sanierungswillige auch von „Energie clever nutzen“, einer Gemeinschaftsinitiative der Kreissparkasse Böblingen mit der Kreishandwerkerschaft durch zusätzliche Konditionsvergünstigungen.
 
Über alle Belange rund ums energieeffiziente Sanieren, Heizen und Stromsparen klärt die Energieagentur Kreis Böblingen auf. Hierfür bietet sie nach Terminvereinbarung eine kostenlose, neutrale und unabhängige Erstberatung im Landratsamt an. Zusätzlich ermöglicht die Energieagentur in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg kostengünstige Energie-Checks als Impulsberatung vor Ort. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 07031/663-2040 oder im Internet unter www.ea-bb.de.

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