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Amtsantritt des neuen Geschäftsführers des Zweckverbands Restmüllheizkraftwerk

Dr. Frank Schumacher hat gestern sein Amt als Nachfolger von Wolf Eisenmann angetreten

Landrat Roland Bernhard: „Wichtige Position mit engagierter Führungskraft besetzt“

Dr. Frank Schumacher hat gestern sein Amt als Geschäftsführer des Zweckverbands Restmüllheizkraftwerk (RBB) angetreten. Er ist der Nachfolger von Wolf Eisenmann. Dr. Schumacher war bislang bei Mitsubishi Hitachi Power Systems Europe beschäftigt. In einer nicht-öffentlichen Sitzung am 5. April hatte die Verbandsversammlung des RBB in Böblingen ihn als neuen Geschäftsführer gewählt.

Auf dem Bild sehen Sie (von links): Wolf Eisenmann, Dr. Frank Schumacher und Landrat Roland Bernhard.

„Ich freue mich, dass wir mit Dr. Frank Schumacher für diese wichtige Position eine außergewöhnliche Führungskraft gewinnen konnten“, erklärt Landrat Roland Bernhard, der auch Vorsitzender der Verbandsversammlung ist. „Mit ihm haben wir einen Nachfolger gefunden, der den Betrieb und die Leitung unseres Restmüllheizkraftwerkes auf hohem Niveau und idealerweise weiterführen kann. Ich wünsche ihm viel Erfolg und ein glückliches Händchen bei seiner neuen Aufgabe“, ergänzt Roland Bernhard. Dr. Schumacher bringe neben den technischen Voraussetzungen als Ingenieur auch die Managementqualifikationen mit, um die Stelle auszufüllen. Er habe sich aus einem Feld von fast 60 hochkarätigen Bewerbern durchgesetzt.

Dr. Schumacher wurde 1963 geboren. Er studierte Chemieingenieurwesen an der TU Karlsruhe und promovierte später berufsbegleitend zum Dr. Ing. ebenfalls in Karlsruhe. Sein beruflicher Werdegang beinhaltet sowohl verantwortungsvolle Positionen im abfalltechnischen Anlagenbau als auch in der Betriebsleitung von Müllverbrennungsanlagen (Iserlohn und Bremen mit 700.000 t Jahresdurchsatz). Seit 2003 bewegt sich Dr. Schumacher in Geschäftsführungsfunktionen in nationalen und internationalen Unternehmensumfeldern. Mit der Anlage in Böblingen verbindet Dr. Schumacher eine besondere Geschichte, da er sie seinerzeit für die Herstellerfirma geplant, gebaut und in Betrieb genommen hat.
 
Mit der getroffenen Entscheidung werde auch die Aufbauorganisation des RBB verändert. Statt des bisherigen ehrenamtlichen Geschäftsführers mit zwei Werkleitern gibt es nun eine hauptamtliche Geschäftsführung, der alle Abteilungen des RBB direkt unterstehen. Die bisherigen Positionen der Werkleiter entfielen künftig. „Mit diesem Modell wollen wir die Stellung des Geschäftsführers stärken und die Aufbauorganisation straffen“, erläutert Bernhard. „Ich danke in diesem Zusammenhang ganz herzlich Wolf Eisenmann, der den RBB über viele Jahre ehrenamtlich mit großem Erfolg geführt hat und RBB noch für drei Monate als Berater zur Verfügung stehen wird.“

Hinweis für die Redaktionen:
Auf dem Bild sehen Sie (von links): Wolf Eisenmann, Dr. Frank Schumacher und Landrat Roland Bernhard.

(Erstellt am 12. September 2017)