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Raumnot im Landratsamt in Böblingen:

Abfallwirtschaftsbetrieb ab Oktober in neuen Räumlichkeiten

Ehemalige Modefirma in Böblingen-Hulb künftig Verwaltungszentrale des AWB

Zum 1. Oktober bezieht die Verwaltung des kreiseigenen Abfallwirtschaftsbetriebs neue Räumlichkeiten im Gewerbegebiet Hulb in Böblingen. Bei dem künftigen Standort handelt es sich um das ehemalige Firmengebäude einer Böblinger Modefirma, Eigentümer und Vermieterin des Objekts ist die Hofkammer Grundstücksgesellschaft  mit Sitz in Ludwigsburg. Dies gab Landrat Roland Bernhard in der letzten Sitzung des Umwelt- und Verkehrsausschusses bekannt.

„Ich bin erleichtert, dass es uns gelungen ist, für den Abfallwirtschaftsbetrieb und seine fast 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung  innerhalb von Böblingen einen adäquaten Standort zu finden“, so der Landrat nach Unterzeichnung des Mietvertrages. Hintergrund für die Verlegung ist der gestiegene Raumbedarf im Landratsamt aufgrund der hohen Zuweisungszahlen an Flüchtlingen. „Bisher gelang es uns, die zusätzlichen Stellen zum großen Teil in den vorhandenen Räumlichkeiten im Landratsamt in der Parkstraße unterzubringen.“ Dies werde aber zunehmend schwieriger, da das Gebäude schon zuvor fast vollständig belegt war.
 
Zwar sind die aktuellen Zuweisungszahlen an den Landkreis derzeit rückläufig. „Dies hat jedoch keine Auswirkungen auf den tatsächlichen Mehrbedarf an neuen Stellen, denn wir müssen viele der bleibeberechtigten Flüchtlinge noch jahrelang betreuen“, erläutert Bernhard. Hierfür seien in Summe  rund 50 zusätzliche Arbeitsplätze bis Ende des Jahres zu schaffen.
 
„Wir haben deshalb bei allen Ämtern und Abteilungen im Landratsamt nach einer größeren zusammenhängenden Verwaltungseinheit gesucht, die gut umzuziehen ist“, erläutert der Landrat die Entscheidung, für den Abfallwirtschaftsbetrieb neue Büroräume anzumieten. Als Eigenbetrieb habe der Abfallwirtschaftsbetrieb eine hohe Eigenständigkeit und weniger Schnittstellen zum Landratsamt, so dass bei einer Verlegung - im Gegensatz zu einzelnen kleineren Einheiten – viel weniger Reibungsverluste entstünden.
 
„Ich bin sehr froh, dass der Abfallwirtschaftsbetrieb und sein Werkleiter  Wolfgang Bagin diesen Schritt von Anfang an einvernehmlich mit gegangen sind“, so Bernhard. Nicht zuletzt führen die vom Abfallwirtschaftsbetrieb bisher genutzten Räume auch zu einem erheblichen Mehrwert für die verbleibenden Organisationseinheiten. „Mir war es sehr wichtig, um unsere Willkommenskultur zu unterstreichen, dem Amt für Migration und Flüchtlingen optimale Bedingungen zu bieten“, ergänzt der Landrat. Vor allem mit dem Empfangsbereich im Gebäude D an der Steinbeisstraße gelänge dies ganz hervorragend. Der Landkreis mietet die Räumlichkeiten auf der Hulb zunächst für fünf Jahre an.

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